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Hat sich der Primärenergiefaktor für Strom verändert ?
Der Primärenergiefaktor berücksichtigt die Verluste, die von der Gewinnung des Energieträgers an seiner Quelle über die Aufbereitung und den Transport bis zum Gebäude anfallen. Mit Erscheinung des Ergänzungsblattes zur DIN 4701-10/A1 Dezember 2006, auf das sich die EnEV 2007 bezieht, wird dieser Faktor für Strom um 10% von bisher 3,0 auf 2,7 gesenkt. Damit wird, wie bei allen anderen Energieträgern auch, nur der nicht erneuerbare Anteil berücksichtigt.
Damit das Anforderungsniveau der EnEV 2007 an Neubauten mit überwiegender Warmwasserbereitung aus elektrischem Strom dadurch nicht gesenkt wird, wurden die zulässigen Höchstwerte des Jahres-Primärenergiebedarfs ebenfalls entsprechend gesenkt.
Die energetische Bewertung von Bestandsgebäuden wird im Energieausweis durch die Senkung des Primärenergiefaktors für Strom gegenüber den bisherigen Berechnungsmethoden verbessert.

