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Bauphysik

  1. Interner Link EnEV und Altbau
  2. Interner Link Bauphysikalische Anforderungen
  3. Interner Link Luftdichtheit
  4. Interner Link Thermografie

1. EnEV und Altbau

EnEV und Altbau

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt Anforderungen an den Wärmeschutz und die Anlagentechnik bei Gebäuden sowohl für zu errichtende Gebäude als auch für bestehende Gebäude. Wesentliches Kriterium bei Festlegung des Anforderungsniveaus war das Wirtschaftlichkeitsgebot des Energieeinspargesetzes, nach dem die Anforderungen nach dem Stand der Technik erfüllbar und für Gebäude gleicher Art und Nutzung wirtschaftlich vertretbar sein müssen. Anforderungen gelten als wirtschaftlich vertretbar, wenn generell die erforderlichen Aufwendungen innerhalb der üblichen Nutzungsdauer durch die eintretenden Einsparungen erwirtschaftet werden können.
Sie finden die aktuellen Informationen zur EnEV und zur Einführung des Energieausweises im Kapitel Interner Link Thema EnEV.

2. Bauphysikalische Anforderungen

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Wärmedämmung der Gebäudehülle, die einen erhöhten Wärmestrom aufweisen und zu Tauwasser- und Schimmelbildung auf der Innenoberfläche führen können.
Wir unterscheiden folgende Typen von Wärmebrücken:

  • konstruktionsbedingte Wärmebrücken;
  • geometrisch bedingte Wärmebrücken;
  • umgebungsbedingte Wärmebrücken;
  • massestrombedingte Wärmebrücken.

Im Rahmen des Nachweisverfahrens der Energieeinsparverordnung ist für die Bestimmung des Jahresheizwärmebedarfs vorgegeben, wie der verbleibende Einfluss der Wärmebrücken im Berechnungsverfahren zu berücksichtigen ist.
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Wärmebrücken - Detaillierte Berechnungen

Erstellt im Rahmen des DBU-Projektes "Energetische Gebäudesanierung mit Faktor 10";
Quelle: KNAUF MARMORIT - Berechnung durch ebök, Tübingen
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Elektronischer Wärmebrückenkatalog

Wärmebrückenbetrachtung für den Altbau
unter Externer Link www.baudetails.info von proKlima.

Bauphysikalische Anforderungen

Grundlage zur Minderung des Energieverbrauchs sowohl im Gebäudeneubau als auch im Bestand ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) mit ihren begleitenden Normen.
Die EnEV stellt Anforderungen an

  • den Jahres-Primärenergiebedarf Qp (die Hauptforderung der EnEV),
  • die Dämmung der Gebäudehülle (Nebenforderung),
  • den sommerlichen Wärmeschutz,
  • die Anlagentechnik (Inbetriebnahme von Heizkesseln, Regelungen, Dämmung von Leitungen usw.)

und legt bedingte und unbedingte Nachrüstungsverpflichtungen fest.
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3. Luftdichtheit

Luftdichtheit von Gebäuden

Hat man bei früheren Sanierungen von Gebäuden in erster Linie nur die Verbesserung des Wärmeschutzes betrachtet, so weiß man heute, dass die Luftdichtheit des Gebäu-des ein wesentlicher Faktor zu Senkung des Jahres -Primärenergiebedarfs QP nach EnEV ist. Deshalb wurden die Mindestanforderungen an die Luftdichtheit eines Gebäu-des in der EnEV klar definiert.
Der Anteil an Qp, der durch das Maß der Luftdichtheit eines Gebäudes beeinflusst wird, ist der spezifische Lüftungswärmeverlust HV. Er ist abhängig davon, ob eine Luftdicht-heitsprüfung des Gebäudes durchgeführt worden ist oder nicht.
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Prüfung der Luftdichtheit

Die praktische Überprüfung der Luftdichtheit eines Gebäudes erfolgt mit dem sogenannten Blower-Door Test. Für die Überprüfung der Luftdichtheit nach EnEV und DIN 4108-7:2001-08 muss die luftdichte Schicht innerhalb der thermischen Gebäudehülle fertiggestellt sein. Das Blower-Door-Verfahren ist ein Differenzdruckverfahren. Die Volumenströme von 2 Messreihen aus Unter- und Überdruck werden auf das Luftvolumen des beheizten Gebäudes und eine Druckdifferenz von 50 Pa bezogen. Daraus wird ein Mittelwert n50 gebildet, der den Mindestanforderungen der EnEV an n50 gegenübergestellt wird. Die Blower-Door-Messung ohne und mit Infrarot-Thermografie eignet sich auch gut zur Ortung von Leckagen.
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4. Thermografie

Infrarot-Thermografie

Bei der Infrarot-Strahlungstemperaturmessung heben sich unterschiedliche Oberflächentemperaturen in der Fehlfarbendarstellung deutlich hervor und können somit sichtbar gemacht werden.
Anwendung der Infrarottechnik:

  • zur Ortung energetischer Schwachstellen;
  • zur Überprüfung der Qualität und Wirksamkeit wärmetechnischer Sanierungen;
  • zusammen mit der Blower-Door-Messung (Luftdichtheitsprüfung) zur Visualisierung von Undichtheiten der Gebäudehülle.

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