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China
Seit Jahren erlebt China einen Bauboom mit zweistelligen Zuwachsraten. Das hohe Tempo der Baufertigstellung hat die Konsequenz, dass bereits im Jahr 2015 die Hälfte des Gebäudebestandes nach 2000 erbaut sein wird.
Die energetische Beschaffenheit dieser Neubauten entspricht allerdings nur in seltenen Fällen europäischen Standards. Pro Quadratmeter Wohnfläche werden in China vier Mal mehr Energie für Heizung und Kühlung benötigt als in den europäischen Industrieländern. Angesichts des rasanten Wachstums und der knappen inländischen Energiereserven besteht daher akuter Handlungsbedarf. Energieeffizienz muss bereits in Planung und Bauausführung berücksichtigt werden und der Energiebedarf der Neubauten signifikant verringert werden.
Die chinesische Regierung hat diesen Handlungsbedarf erkannt und sich im 11. Fünfjahresplan zum Ziel gesetzt, innerhalb von 5 Jahren den Endenergiebedarf in allen Sektoren, auch dem Gebäudesektor deutlich zu senken. Geplant ist eine wachstumsbereinigte Senkung des Energiebedarfs um 20% in fünf Jahren.
In der konkreten Umsetzung dieses Ziels und der Entwicklung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen sind allerdings noch viele Fragen offen. Deutsche Erfahrungen und Technologien haben in China einen guten Ruf und sind daher zur konkreten Beratung und Unterstützung willkommen.
Die dena kommt diesem Interesse entgegen und engagiert sich im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und namhafter deutscher Unternehmen intensiv in China.

