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Gutes Beispiel aus Nürnberg
Das Haus Hild am Grönacker in Nürnberg zeigt beispielhaft auf, wie die Sanierung eines typischen Einfamilienhauses aus den 50er/60er Jahren gelingen kann, ohne dessen Grundstruktur in Frage zu stellen. Die Vorteile des 60er Jahre Baustils – großzügige Öffnungen zum Garten und klare kubische Formensprache – wurden durch eine kompaktere Hülle nicht nur energetisch optimiert, sondern auch in ihrer architektonischen Qualität gestärkt. Das gesamte Haus wurde so unter Beibehaltung der ursprünglichen Nutzung weiterentwickelt. Das Haus verfügt nun über eine Wärmepumpe, dasWarmwasser wird mit einer Solarthermie erzeugt, dazu kommt eine Lüftungsanlage und Dämmung rundherum. Als Fenster kommen Passivhausfenster mit 3fach Wärmeschutzverglasung zum Einsatz.
So konnte der Energieverbrauch des Hauses um über 90 Prozent reduziert werden. Das Haus spart nach der Sanierung jedes Jahr 15,8 Tonnen CO2. Der Primärenergiebedarf liegt bei 41,45 kWh, der Endenergiebedarf bei 27,05 kWh pro m² und Jahr.