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Beste Beispiele zeigen Perspektiven für Architektur und erneuerbare Energien auf
Den historischen Baubestand erhalten, den Wärmebedarf reduzieren und das Gebäude mit erneuerbaren Energien fit für die Zukunft machen: Dass diese Ziele heute keinen Widerspruch darstellen müssen, zeigen die Beispiele der Gebäudedatenbank der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena): Es gibt für alle Häuser die Möglichkeit, energetisch zukunftssicher zu werden. Zukünftig werden energieeffiziente Wohnhäuser auf den ersten Blick erkennbar sein. Die dena hat ein neues Gütesiegel Effizienzhaus entwickelt, das einen sehr niedrigen Energiebedarf garantiert. Wer das Effizienhaus-Gütesiegel nutzen will, muss die energetische Qualität seines Gebäudes anhand eines Energieausweises mit dena-Gütesiegel nachweisen.
Lebensqualität und Energieeffizienz
Ein denkmalgeschütztes Gründerzeithaus in der Innenstadt von Halle/Saale erstrahlt beispielsweise nach einer aufwendigen Sanierung wieder in altem Glanz. Unter der originalgetreu wiederhergestellten Fassade verbirgt sich eine effiziente Dämmung, auch die Fenster sind nach neuestem Stand isoliert. Auf dem ebenfalls hoch wärmegedämmten Dach produzieren thermische Solarkollektoren Warmwasser und unterstützen den Brennwertkessel im Keller.
Erneuerbare Energien intelligent kombiniert
Ein Einfamilienhaus aus den 60er Jahren in Berlin nutzt mit einer Wärmepumpe die Umgebungswärme aus dem Erdreich. Eine komplett neue Gebäudehülle, umfassende Dämmung mit ökologischen Baustoffen, eine Lüftungsanlage und eine Wärmepumpe verleihen dem optisch fürs 21. Jahrhundert gerüsteten Haus auch die energetische Zukunftsfähigkeit. Wie Mehrfamilienhäuser in Bezug auf die Energiebilanz und Wohnqualität verbessert werden können, zeigt ein Gebäude der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft in Dachau/Bayern. Für die Wärmeversorgung des komplett sanierten Hauses sorgt heute eine Kombination aus Solarthermie, Grundwasserwärmepumpe und Brennwertkessel.
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