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zukunft haus: Die Dachmarke der dena für Energieeffizienz in Gebäuden
Herausforderung Energieeffizienz.
Der weltweit zunehmende Energiebedarf, hohe Energiepreise und nicht zuletzt der Klimawandel haben das Thema „Energieeffizienz“ in den Blickpunkt von Öffentlichkeit und Politik gerückt. Die Ziele sind ehrgeizig: Auf dem Gipfeltreffen der EU im März 2007 haben sich die Staats- und Regierungschefs geeinigt, bis zum Jahr 2020 den Primärenergiebedarf und den Treibhausgasausstoß gegenüber 1990 um 20 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig sollen die Anteile der Erneuerbaren Energien auf 20 Prozent gesteigert werden.
Energieeffizienzpotenziale in Gebäuden.
Der Gebäudebereich ist in der EU und Deutschland mit einem Anteil von 40 Prozent am Endenergiebedarf der größte Verbrauchssektor – noch vor den Bereichen Verkehr und Industrie. Private Haushalte in Deutschland verwenden rund 87 Prozent der benötigten Endenergie für die Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser, nur 13 Prozent für Elektrogeräte und Beleuchtung.
Gleichzeitig ist der Gebäudebereich in Deutschland wie in der EU der Handlungssektor mit den größten wirtschaftlichen Einsparpotenzialen. 19 Prozent der im Gebäudebereich insgesamt benötigten Endenergie – 180 TWh pro Jahr – können durch energieeffiziente Sanierungen und Neubauten bis zum Jahr 2020 eingespart werden. Dies entspricht 70 Mio. Tonnen des Klimagases CO2.
Projekte der dena für energieeffziente Gebäude.
Unter der Dachmarke zukunft haus initiiert und steuert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Projekte zur Erschließung der Energieeffizienzpotenziale im Gebäudebereich. In Kooperation mit der Bundesregierung und starken Partnern entwickelt die dena beispielsweise Marktinstrumente wie den Energieausweis für Gebäude oder führt bundesweit Modellprojekte für energetisch hocheffiziente Sanierungen durch.
Strategien der Regierung für Energieeffizienz.
Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich zu einem ihrer Handlungsschwerpunkte erklärt. Die Strategie zur Erreichung dieses Ziels basiert auf drei Säulen:
1. Ordnungsrechtliche Maßnahmen wie z. B. die Energieeinsparverordnung
(EnEV) schaffen die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen.
2. Förderprogramme wie z. B. das CO2-Gebäudesanierungsprogramm
schaffen einen starken Anreiz für energetisches Bauen und Sanieren. Sie erhöhen die Wirschaftlichkeit der Baumaßnahmen und bieten Bauherren Flexibilität bei der Finanzierung.
3. Marktorientierte Maßnahmen und Instrumente
wie z. B. der Energieausweis für Gebäude oder Leuchtturmprojekte schaffen günstige Marktbedingungen für Energieeffizienzdienstleistungen. Sie erhöhen die Markttransparenz, vermitteln fehlendes Know-how, stellen praxisorientierte Strategien und Arbeitshilfen zur Verfügung und unterstützen die Markteinführung von neuen Technologien und Standards. Projekte der dena für Energieeffizienz. Die Projekte der dena unter der Dachmarke zukunft haus setzen gezielt auf die Schaffung günstiger Marktbedingungen für Energieeffizienz im Gebäudebereich und die beschleunigte Einführung energieeffizienter Dienstleistungen und Technologien.
Projekte der dena für Energieeffizienz.
Die dena hat den Energieausweis für Gebäude als zentrales strategisches Instrument zur CO2-Minderung im Gebäudebereich entwickelt und getestet. Den bedarfsorientierten dena-Energieausweis nutzen bereits heute rund 21.000 Aussteller, die von der dena durch verschiedene Arbeitshilfen, z. B. den Leitfaden „Energieausweis für Gebäude“, unterstützt werden. In einer breit angelegten Kampagne informiert die dena Verbraucher und Fachakteure über die Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten des Energieausweises.
In dem Projekt Niedrigenergiehaus im Bestand initiiert und koordiniert die dena die energetische Sanierung von bundesweit bislang 143 Modellprojekten. Nach der Sanierung sind diese Objekte energetisch doppelt so gut wie ein vergleichbarer Neubau. Zur Umsetzung vor Ort wurden Kompetenznetzwerke etabliert. Die Erfahrungen aus den Projekten fließen in die Definition neuer Förderstandards und in die Gesetzgebung ein. Ab 2007 können erstmals auch Schulen an dem Modellprojekt teilnehmen.
Mit ihren Projekten zum Contracting in öffentlichen Liegenschaften forciert die dena die Nutzung von Energiedienstleistungen durch die öffentliche Hand, stellt erforderliches Spezialwissen bereit und setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen von Contracting ein. Veranstaltungen, Beratungen und Arbeitshilfen bieten zudem praxisnahe Informationen über Contracting und Energiedienstleistungen.
Die internationalen Projekte der dena unterstützen energieeffizientes Bauen und Sanieren in den wichtigsten globalen Wachstumsmärkten – insbesondere Russland und China. Dabei werden erfolgreiche Technologien und Erfahrungen aus Deutschland gemeinsam mit Experten vor Ort an die Verhältnisse der jeweiligen Länder angepasst und übertragen.
Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit unter der Dachmarke zukunft haus begleitet sämtliche Projekte: Die dena informiert Verbraucher, Fachakteure und Medien durch Pressearbeit, Veranstaltungen und Publikationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Informationen zu Erneuerbaren Energien in Gebäuden.

