GdW fordert Weiterführung der Wohnraumförderung

Damit auch weiterhin sozial schwächer gestellten Menschen ausreichend Wohnraum angeboten werden kann, fordert der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die Fortsetzung der Wohnraumförderung auch nach 2013 in mindestens gleicher Höhe von 518 Mio. Euro pro Jahr.

Laut einer repräsentativen Umfrage des GdW unter den rund 3.000 Mitgliedsunternehmen habe gezeigt, dass Neubau im Jahr 2010 vorrangig im oberen Preissegment stattgefunden habe. Dort lägen die Kaltmieten im Durchschnitt bei 8 Euro. Im unteren Preissegment (Mietendurchschnitt 5,74 Euro) würde in den alten Ländern nur jede 5. neue Wohnung errichtet. 2010 seien 11 Prozent der Neubauwohnungen in den neuen, 89 Prozent in den alten Ländern errichtet worden. Nur etwas mehr als ein Drittel der Neubauwohnungen seien 2010 oberhalb des energetischen Standards der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 errichtet worden.

Für den GdW bestätigt die Umfrage, dass sich Neubau durch die Anforderungen an die Energieeffizienz und die Preise für den Baugrund in vielen Fällen nur noch im oberen Mietpreissegment rechne. Dagegen passiere in den unteren Mietpreissegmenten zu wenig.