Vermittlungsausschuss erzielt keine Einigung zur steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung


Der Ausschuss, der im Streit zwischen Bund und Ländern über die steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden vermitteln soll,  hat den ersten Einigungsversuch ohne Einigungsvorschlag abgeschlossen.

Die Bundesregierung hatte sich nach Ablehnung des Gesetzes durch den Bundesrat dazu entschlossen den Vermittlungsausschuss anzurufen.
Verbände der Immobilienwirtschaft, die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea), ein branchenübergreifender Zusammenschluss führender Vertreter aus Industrie, Forschung, Handwerk, Planung, Energieversorgung und Finanzierung, als auch der Deutsche Mieterbund forderten die Anrufung des Vermittlungsausschusses, da mit einer steuerlichen Förderung eine kostengünstigere und beschleunigte energetische Sanierung des Gebäudebestands erwartet wird.

Das Thema bleibt auch in den nächsten Sitzungen des Vermittlungsausschusses auf dem Programm, da im Vermittlungsausschuss bis zu drei Einigungsrunden möglich sind.