Regenerative Heizsysteme liegen im Trend

Regenerative Heizsysteme machen mittlerweile ein Viertel des Umsatzes im Bereich des Installationshandwerks Sanitär, Heizung und Klima (SHK) aus. Das ist das Ergebnis einer Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts EuPD Research im Auftrag der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ), die Ende 2007 unter 306 SHK-Fachbetrieben durchgeführt wurde.

So liegt der Umsatzanteil regenerativer Systeme am Gesamtumsatz der befragten Installateure bei ca. 25 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte davon entfällt auf die Solarthermie, 27,1 Prozent auf Holzheizungen und 16,5 Prozent auf Wärmepumpen. Beinahe 10 Prozent der Betriebe erzielen bereits die Hälfte ihres Umsatzes mit regenerativen Heizsystemen. 15 Prozent gaben an, in den letzten Jahren neue Arbeitsplätze in Zusammenhang mit regenerativen Heizsystemen geschaffen zu haben.

Über 90 Prozent der Käufer sind Privatkunden, die ihre Heizsysteme zum größten Teil in Ein- und Zweifamilienhäusern modernisieren. Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Über 80 Prozent der Installateurbetriebe sind der Meinung, dass regenerativen Heizsystemen auch zukünftig eine große Bedeutung zukommen werde. Die Solarthermie als wichtigsten Sektor nennen davon rund 45 Prozent, fast genauso viele Betriebe (42 Prozent) sehen das Potenzial eher in Wärmepumpen. Holzheizanlagen werden zukünftig eher als untergeordnetes System betrachtet.

Außerdem stufen zwei Drittel der Befragten die staatlichen Förderprogramme als wichtiges Instrument für die zukünftige Marktentwicklung regenerativer Heizsysteme ein.

Die Pressemitteilung zur Studie auf der Website des VdZ