Inhalt
Tag der offenen Tür in energiesparend sanierten Häusern: Regionale Vorbilder gesucht
![]() |
Steigende Energiekosten machen es für Eigentümer immer attraktiver, ihre Gebäude energiesparend zu sanieren. Dass die eigenen vier Wände danach nicht nur deutlich weniger Energie verbrauchen, sondern auch an Komfort und Attraktivität gewinnen können, zeigen am 31. Mai 2008 bundesweit private Bauherren und Wohnungsgesellschaften bei einem Tag der offenen Tür. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ruft Bauherren, Architekten und Planer auf, sich zu beteiligen und ihre energetisch topsanierten Häuser am „Tag der Energiespar-Rekorde“ für interessierte Bürger zu öffnen.
Egal ob bereits fertig modernisiert oder in der laufenden Sanierung: Etwa halbstündige Führungen sollen zwischen 10 und 17 Uhr die Sanierungsmaßnahmen, mit denen die alten Häuser in Sparwunder verwandelt werden, vor Ort erlebbar machen. Nach den technischen und baulichen Details können sich die Besucher dann in Gesprächen oder bei Wohnungsbesichtigungen ein Bild davon machen, wie es sich in einem energiesparenden Zukunftshaus wohnt.
Teilnehmen können Eigentümer sanierter Wohngebäude, deren Energiebedarf um mindestens 30 Prozent besser ist, als der Gesetzgeber von vergleichbaren Neubauten verlangt. Alle Teilnehmer erhalten ein Aktionspaket mit Flyern und Informationsmaterialien und werden auf der dena-Aktionswebsite angekündigt. Anmeldungen sind online bis Anfang Mai auf www.energiespar-rekorde.de oder per E-Mail an energiesparrekorde@dena.de möglich.
Energiespar-Rekorde: Deutschlands Zukunftshäuser öffnen die Türen
An dem „Tag der Energiespar-Rekorde“ der dena öffnen unter anderem die zukunftsweisend sanierten Wohnhäuser des dena-Modellvorhabens „Niedrigenergiehaus im Bestand“ ihre Türen. Bundesweit wurden bereits mehr als 150 Wohnhäuser in diesem Modellvorhaben energetisch saniert. Im Schnitt senkt die Sanierung den jährlichen Energiebedarf um rund 85 Prozent. Mit übertragbaren, wirtschaftlich sinnvollen Sanierungsempfehlungen regen sie als gute Beispiele zur Nachahmung an und fördern den Wissenstransfer in der Region.
