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Höchste CO2-Konzentration seit 800.000 Jahren
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Die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre ist nach Messungen der Universität Bern im bisher ältesten Eis aus der Antarktis heute über 28 Prozent höher als je zuvor in den vergangenen 800.000 Jahren.
Das „Oeschger-Zentrum für Klimaforschung“ der Universität Bern hat mit einem internationalen Forscherteam im Rahmen des europäischen Projekts Epica („European Project for Ice Coring in Antarctica“) in der Antarktis Bohrungen durchgeführt. Aus einer Tiefe von 3270 Metern bargen sie im Dezember 2004 das mit über 800.000 Jahren älteste je geborgene Eis. Dieser Eisbohrkern enthält Informationen über die letzten acht kompletten Eiszeitzyklen.
Demnach weisen die in 770.000 Jahre altem Eis entdeckten natürlichen Schwankungen von CO2- und Methan darauf hin, dass auch während früherer Zeiten eine ähnliche Dynamik die Klimageschichte geprägt habe wie während der letzten Eiszeit.
Die Rekordwerte bei den Treibhausgasen Kohlendioxid und Methan fanden die Forscher jedoch in der Gegenwart: Die Kohlendioxidkonzentration liegt heute über 28 Prozent höher und der Methangehalt sogar über 124 Prozent höher als je zuvor in den vergangenen 800.000 Jahren. Die Untersuchungen bestätigen laut Oeschger-Zentrum den engen Zusammenhang von Kohlendioxidgehalt und Temperaturentwicklung.
- Zur Pressemitteilung und ausführlichen Informationen in Artikeln der Zeitschrift „nature“ (PDF-Download) auf der Website des Oeschger-Zentrums
