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Bundeswirtschaftsministerium stellt mehr Geld für Energieberatung zur Verfügung
Eine deutliche Aufstockung der Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für Energieberatungen sieht der Ende November beschlossene Bundeshaushalt 2009 vor.
Von der Aufstockung der Fördermittel für Energieberatung können über verschiedene Programme Hausbesitzer und andere private Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Insbesondere folgende Programme sollen durch die zusätzlichen Mittel ausgebaut werden:
Die Energieberatung der Verbraucherzentralen mit über 470 Beratungsstellen und 80.000 Beratungen pro Jahr. Dort werde in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Steigerung der Nachfrage nach Beratungen gerechnet, da sich immer mehr Verbraucher für Energiesparen und mögliche Kostensenkung interessieren.
Das Programm „Vor-Ort-Beratung in Wohngebäuden“, mit dem bis zu 50 Prozent einer umfassenden Energieberatung von Hausbesitzern gefördert werden. Dabei werden konkrete Vorschläge für energiesparende Maßnahmen gemacht, die auch Aussagen zu deren Wirtschaftlichkeit beinhalten. Seit Mai 2008 hatten sich die Antragszahlen auf 3.000 pro Monat mehr als verdoppelt.
Der von Bundeswirtschaftsministerium und KfW aufgelegte „Sonderfonds Energieeffizienz in KMU“, der bis zu 80 Prozent der Kosten für eine Energieberatung in kleinen und mittleren Unternehmen übernimmt. Bis zum Jahresende wird mit bis zu 3.000 Beratungen gerechnet, wobei abzusehen ist, dass das Interesse der Unternehmen an dieser Beratung stetig wächst.
Die Meldung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie