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Neue Broschüre „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ veröffentlicht
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Die neue Broschüre des Umweltbundesamtes (UBA) „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ beschreibt neue Wege zu einer dauerhaft umweltgerechten Bau- und Siedlungspolitik.
Das UBA schlägt unter anderem vor, die Neuinanspruchnahme von Flächen steuerlich stärker zu belasten sowie das Einkommenssteuerrecht zu vereinheitlichen, was erhebliche Investitionen in die energetische Sanierung der Gebäude auslösen und die Wirtschaft beleben könne. Überdies würde die Aufnahme der wärmetechnischen Beschaffenheit eines Gebäudes als Kriterium in den Mietspiegel eine solche Entwicklung fördern.
In die Umweltbilanz des Sektors Bauen und Wohnen geht nicht nur der hohe Bedarf an fossilen Energieträgern ein, sondern auch die Nachfrage nach Baumaterialien und der Flächenverbrauch. Somit könnten die oben genannten Maßnahmen beachtliche Einsparungen erbringen: In den nächsten 25 Jahren ließen sich die zusätzliche Flächeninanspruchnahme um fast 85 Prozent, der jährliche Verbrauch mineralischer Rohstoffe um etwa 30 Prozent und die jährlichen Kohlendioxidemissionen um über 50 Prozent reduzieren.
Die Umwelt ließe sich wesentlich entlasten, wenn vermehrt alte Häuser in den Zentren saniert, die Attraktivität der Siedlungskerne gesteigert und unnötiger Wohnungsleerstand vermieden würden.
- Die Broschüre „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ als PDF-Dokument
