EU will Städte energieeffizienter machen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) will Städte und Regionen finanziell unterstützen, die in mehr Energieeffizienz und Programme für nachhaltige Energie investieren.

Ein Hauptaugenmerk der EIB liegt auf der Verwendung der neuen Wasserstoff- oder Hybrid-Technologien für Busse. In städtischen Gegenden werden EU-weit etwa 70 Prozent der gesamten Energie verbraucht, insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr, für Gebäude und kleine Firmen.

Unterstützt werden sollen Projektentwicklungen, welche die EU ihrem Ziel näher bringen, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent zu verringern und 20 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken. Dafür arbeitet die EIB zusammen mit der EU-Kommission derzeit daran, einen mit 15 Mio. Euro ausgestatteten Zuschussfond einzurichten, der von der Bank verwaltet werden soll. Außerdem will die Bank ihre gewöhnliche Darlehenstätigkeit in diesem Sektor ausweiten.

Im vergangenen Jahr gewährte die EIB Darlehen von mehr als 10 Mrd. Euro für den Energiesektor - mehr als 20 Prozent davon im Bereich erneuerbare Energien. 2,6 Mrd. Euro Darlehen wurden für den öffentlichen Nahverkehr vergeben.