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Heizölpreis zu Jahresbeginn 2009 so niedrig wie seit 4 Jahren nicht mehr
+ vergrößern Heizölpreisentwicklung „Rheinschiene“ |
Der Heizölpreis der sogenannten „Rheinschiene“ lag laut Angaben des Statistischen Bundesamts im Februar 2009 bei einem durchschnittlichen Nettowert von 40,14 je Hektoliter und hat damit das Preisniveau von 2005 erreicht.* Laut Branchendiensten ist er aber seit Mitte März wieder im leichten Aufwärtstrend.
Gegenüber dem Vorjahresmonat gab der Preis für Heizöl um über 30 Prozent nach. Der Grund ist die aufgrund der Wirtschaftskrise geringere Nachfrage. Vor allem in der Industrie ist der Energiebedarf in Folge der Wirtschaftskrise stark zurückgegangen.
Aber auch in privaten Haushalten ist der Energieverbrauch rückläufig, wie das statistische Bundesamt ermittelte. Danach verbrauchten private Haushalte fürs Wohnen im Jahr 2007 gegenüber 2000 insgesamt 10,9 Prozent weniger Energie. Dafür sei vor allem die geringere Verwendung von Mineralölen (– 32,7 Prozent) und von Kohle (– 28,1 Prozent) verantwortlich. Erdgas wurde um 8,4 Prozent weniger genutzt. Beim Strom stieg der Verbrauch hingegen um 8 Prozent. Einen kräftigen Zuwachs (+ 20,4 Prozent) verzeichneten die sonstigen Energieträger wie insbesondere Brennholz einschließlich Holzpellets.
- Zum Download des Berichts Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2008 der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB)
- Zur Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes
* Die Angaben sind die Indexwerte für die sogenannte „Rheinschiene“. An diesen Preis sind vielfach Preisänderungsklauseln von Gas- und Wärmelieferverträgen gekoppelt.
