Deutscher Mieterbund sieht energetische Modernisierung der Bestände als wichtigste Herausforderung

Die energetische Modernisierung der Immobilienbestände ist für den Deutschen Mieterbund (DMB) in den nächsten Jahren die wohnungspolitische Herausforderung Nr. 1.

Damit sich die fossilen Brennstoffe und damit auch das Wohnen nicht immer drastischer verteuern, seien klare gesetzliche Vorgaben und attraktive Förderbedingungen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien nötig. Gerade im Wohnungsbestand müsse bis 2020 der heutige Neubaustandard erreicht werden.

Der DMB führt als Argument für seine Forderungen die auch im letzten Jahr wieder angestiegene Wohnkostenbelastung auf. Der durchschnittliche Anteil der Warmmiete am Haushaltsnettoeinkommen belief sich im Jahre 2008 auf bis zu 36 Prozent, was einer Steigerung von einem Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Haushalte mit geringem Nettoeinkommen zahlen sogar 40 Prozent. Der Anstieg ist bedingt durch im Schnitt 1,2 Prozent höhere Mieten, 0,8 Prozent höhere kalte Betriebskosten und angestiegene Heizöl- und Gaspreise (38 bzw. 8 Prozent).

  • Die Meldung beim Deutschen Mieterbund