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Treibhausgasemissionen 2008 gesunken
Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase in Deutschland ist im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um fast 12 Millionen Tonnen und damit um 1,2 Prozent gesunken, obwohl der Primärenergieverbrauch um etwa 1 Prozent gestiegen ist.
Laut Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) liegen die Emissionen mit 945 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten im Rahmen der Kyoto-Zielvorgabe.
Nach den jetzt vorliegenden Nahzeit-Prognosen des UBA hat die Bundesrepublik 2008 ihre Treibhausgasemissionen bereits um 23,3 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 reduziert. Das Kyoto-Abkommen sieht vor, dass Deutschland die Jahresemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um 21 Prozent gegenüber 1990 senken muss.
Vor allem die Kohlendioxid-Emissionen seien gesunken, nämlich um 9,4 Millionen Tonnen oder 1,1 Prozent. Das liege vor allem an der gesunkenen Nachfrage nach Stein- und Braunkohle um 7 bzw. etwa 3,5 Prozent gegenüber 2007. Gleichzeitig sind vermehrt emissionsärmere Energieträger wie Erdgas oder leichtes Heizöl sowie erneuerbare Energien eingesetzt worden.
Dementsprechend stieg der Verbrauch an Mineralölen um 12,7 Mio. Tonnen bzw. 5,3 Prozent; erneuerbare Energien decken nun 7,4 Prozent des Primärenergiebedarfs, was einer Steigerung um 7,3 Prozent zum Vergleichsjahr 2007 entspricht.
- Die Originalmeldung und weiteren Informationen des Bundesumweltministeriums.