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Energieverbrauch konjunkturbedingt gesunken
Laut Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) sank der Verbrauch an Primärenergien in den ersten drei Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 131,5 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) (3 702 PJ).
Insbesondere wegen des gesunkenen Bedarfs der Eisen- und Stahlindustrie und auch der Kraftwerke sei der Verbrauch an Steinkohle um über 20 Prozent zurückgegangen. Braunkohle wurde dagegen um etwas über 3 Prozent mehr verbraucht. Die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken sank um über 7 Prozent.
Wegen der um fast 50 Prozent gestiegenen Nachfrage nach leichtem Heizöl nahm der Mineralölverbrauch um knapp 2 Prozent zu, die übrigen Mineralölprodukte waren hingegen rückläufig.
Erdgas wurde, vor allem wegen der gesunkenen Nachfrage aus der Industrie, um rund 7 Prozent weniger genutzt. Die erneuerbaren Energien blieben hingegen insgesamt stabil. Die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen habe mit einem Minus von 36 Prozent allerdings nicht die überdurchschnittlichen Ergebnisse des Vorjahrs erreicht. Witterungsbedingt sei aus Wasserkraft 21 Prozent weniger Strom erzeugt worden. Ausgeglichen wurden die Rückgänge durch Zuwächse bei Biomasse und Biokraftstoffen.
Die
Meldung bei der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB).

