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Studie zu Verbraucherinteresse an Smart Metern
Eine Studie des Instituts für Information, Organisation und Management der Ludwig-Maximilians-Universität München zur Beurteilung und Nutzungsintention von Smart Metern belegt großes Interesse.
Smart Metering erlaubt durch Verbindung von moderner Mess- mit Informationstechnik den schnellen Zugriff (stunden- teilweise auch minutenaktuell) auf die derzeitigen Verbrauchsdaten im Haushalt. Dadurch kann der Verbraucher direkt sein Verhalten hinsichtlich des Energieverbrauchs analysieren und Maßnahmen ergreifen, um Energie zu sparen.
Nützlichkeit und Benutzerfreundlichkeit von Smart Metern wurden von den Befragten überwiegend positiv eingeschätzt. Gleichzeitig haben sie vor allem bezüglich des Datenschutzes und der subjektiven Kontrolle Bedenken geäußert. Insbesondere ältere Personen stünden der Technologie mit Skepsis gegenüber. Nachhaltige Datenschutzeinrichtungen und -richtlinien müssten deshalb unbedingt implementiert werden, mahnt Institutsleiter Prof. Arnold Picot.
Eine weitere Barriere könnte seiner Ansicht nach der Mangel an endkundenspezifischen und lastabhängigen Tarifen sein. Zu befürchten sei außerdem, dass die schnelle Verbreitung von Smart Metern durch die schwierige Interessenlage bei der Definition von Standards und Schnittstellen zusätzlich erschwert werde.
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