Inhalt
Erfolgreiches Caritas-Energieeffizienzprojekt
Mit dem „Cariteam-Energiesparservice“ des Caritasverbands in Frankfurt a. M. werden Langzeitarbeitslose zu „Serviceberatern für Energie- und Wasserspartechnik“ geschult.
Sie beraten dann private Haushalte mit sehr niedrigen Einkommen über einen effizienten Energie- und Wasserverbrauch und installieren kostenlos Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten und andere Spargeräte.
Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) wurde eine Überprüfung des Projekts durch das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) und das Institut für sozialökologische Forschung (ISOE) vorgenommen, die zeigt, dass dadurch die Energie- und Wasserkosten pro Beratung um rund 174 Euro im Jahr gesenkt werden und die einzelnen Haushalten
durchschnittlich 90 Euro pro Jahr an Stromkosten sparen können. Von den Einsparungen bei den Heiz- und Wasserkosten profitiere die Stadt Frankfurt als Träger dieser Kosten bei Transferleistungsempfängern.
Insgesamt wurden 400 Haushalte beraten. Die langfristig prognostizierten Einsparungen von Energie- und Wasserkosten in den 400 Haushalten werden auf rund 526.000 Euro und damit mehr als 1.300 Euro je Haushalt geschätzt.
Mit 153.000 Euro Förderung will das BMU diesen Service auch in anderen Städten etablieren.
Die Ergebnisse der Untersuchung sollen auch für die „Soziale Effizienzinitiative“ des BMU genutzt werden.