Vakuumdämmung bewahrt Gebäudecharakter bei Sanierung


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Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Bundeswirtschaftsministeriums wird die Sanierung eines denkmalgeschützten Schulgebäudes zu einem „3-Liter-Haus“ durchgeführt und wissenschaftlich begleitet.

Bei der Dämmung von denkmalgeschützten Gebäuden steht der Planer meist vor der schwierigen Entscheidung zwischen Außen- oder Innendämmung. Die Außendämmung hat dabei den Nachteil, dass durch das Aufbringen einer dicken Isolation der Charakter des Gebäudes stark geändert wird. Die Innendämmung ist meist sehr kostenintensiv, verringert die zur Verfügung stehende Nutzfläche und erfordert bauphysikalisch durchdachte Detaillösungen.

Bei dem Schulsanierungsprojekt in Olbersdorf bei Zittau wird hingegen eine Außendämmung mit 6cm dicken Vakuumisolationspaneelen vorgenommen. Mit dieser im Vergleich zur herkömmlichen Dämmung geringen Dicke, kann ebenfalls ein hoher energetischer Effekt erzielt werden, wobei der Charakter des Gebäudes erhalten bleibt und so die denkmalschützerischen Anforderungen erfüllt werden.

  • Die Meldung mit weiteren Informationen beim BINE-Informationsdienst.