Inhalt
Projekt „Stromspar-Check“ hat Potenzial
Der Deutsche Caritasverband (DCV) und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) haben am 16. September die aktuellen Zahlen ihres Projekts „Stromspar-Check“ für Empfänger von Arbeitslosengeld II,
Sozialhilfe oder Wohngeld vorgelegt.
Über 11.000 einkommensschwache Haushalte wurden von 588 Stromsparhelfern zum Energiesparen beraten und es wurden u.a. Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten oder Strahlregler im Wert von insgesamt etwa 470.000 Euro installiert. Im Schnitt hätten die Haushalte dadurch rund 16 Prozent weniger Strom verbraucht. Sie sparen zusammen jährlich fast 1 Mio. Euro, Kommunen und Bund nochmal knapp eine halbe Mio. Euro. Der Stromspar-Check wird vom Bundesumweltministerium (BMU) finanziert.
Zehn weitere Standorte nehmen künftig am Projekt teil. In den dann etwa 70 Städten und Gemeinden sollen insgesamt 750 Stromsparhelfer mindestens weitere 22.000 Checks durchführen. Dadurch könnten die Haushalte 7.300 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Zudem sollen Unterstützer aus der Wirtschaft und Kommunen für eine langfristige Kooperation gewonnen werden. Neu ist das fremdsprachige Informationsmaterial für Standorte mit vielen nicht-deutschsprachigen Haushalten sowie Beratungspersonal mit entsprechenden Sprachkenntnissen.
- Weitere Informationen unter www.stromspar-check.de und die Originalmeldung der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands.