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Energieeffiziente Fassade aus Holz und Glas
Bei der Sanierung eines Studentenwohnheims in Bad Aibling wurde ein innovatives Fassadensystem eingesetzt, bei dem eine Porenlüftungsfassade zu einer Solarkollektorfassade weiterentwickelt wurde.
Der Primärenergiebedarf eines viergeschossigen Wohnhauses aus den 50er Jahren kann durch das zweiteilige Fassadensystem um rund 80 Prozent gemindert werden. Das Dämm-Material in den Fassadenelementen ist porös wie ein Schwamm und wurde von außen auf den bestehenden Putz montiert.
Die sogenannte Porenlüftung sorgt nach Kernbohrungen durch die massive Außenwand dafür, dass die Räume gleichmäßig mit frischer Luft versorgt werden. Neben einer Dämmschicht aus Hobelspänen besitzen die Elemente eine zusätzliche Außenhülle aus Glas, die die Wände der Gebäude in große „Solarkollektoren“ verwandelt. Durch die Sonneneinstrahlung werden die Räume energiesparend geheizt und die Zuluft erwärmt. .
Durch die vorgefertigten Teile sei das System nicht nur für Sanierungen, sondern auch für Neubauten geeignet. Zur Konstruktion wird vorwiegend Holz als nachwachsender Rohstoff verwendet. Die Entwicklung des Fassadensystems wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 374.000 Euro gefördert.
- Die Meldung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.