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Energieagenturen wollen stärkeren kommunalen Klimaschutz
Der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) plädiert dafür, die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung weiterzuentwickeln. Zukünftig müsse nicht nur die Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte gefördert werden, sondern auch die Umsetzung stärker berücksichtigt werden.
So sollten z.B. finanzschwache Kommunen auch dann Fördermittel erhalten, wenn sie die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht mit eigenen finanziellen und organisatorischen Mitteln realisieren, sondern einem Contractor übertragen.
In einem Positionspapier empfiehlt der eaD außerdem, die EU-Richtlinie zu Endenergieeffizienz- und Energiedienstleistungen nicht nur nach marktwirtschaftlichen Kriterien umzusetzen. Zwingend notwendig sei eine starke gesetzliche Grundlage, die auch einen Energieeffizienzfonds beinhalten solle. Das Kapital dafür könne aus der Versteigerung der Emissionsrechte stammen oder aus Einnahmen der Energieversorger, die sich aus der zu erwartenden Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ergeben.
Internationale und regionale Beispiele aus Deutschland wie der proKlima-Fonds Hannover würden die Wirksamkeit dieses Instruments belegen. Durch diesen von mehreren Kommunen und den Stadtwerken finanzierten Fonds seien in den vergangenen 10 Jahren über 800.000 Tonnen CO2 durch den Einsatz von rund 40 Mio. Euro Fördermitteln eingespart worden.
Die Originalmeldung und das Positionspapier der eaD.