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Dezentrales Heizungs-Pumpensystem mit Spareffekt
Ein dezentrales Heizungs-Pumpensystem hat sich bei einem mehrmonatigen Vergleichstest des Fraunhofer Instituts für Bauphysik bewährt: Es reduziert den Heizenergieverbrauch im Vergleich zu einer konventionellen Heizung um 20 Prozent und spart 50 Prozent des für die Heizung benötigten Stroms ein.
Die Wissenschaftler verglichen den Heizenergieverbrauch von zwei baugleichen Einfamilienhäusern mit unterschiedlichen Pumpensystemen bei identischem Nutzerverhalten während einer Heizperiode.
Die Einsparergebnisse wurden auch durch den TÜV Rheinland zertifiziert. Die Ersparnis bei der Heizenergie werde durch ein neues Grundprinzip der Heizung ermöglicht, das die Wärmeverteilung effizienter als das herkömmliche System organisiere: Jeder Heizkörper wird nur bei Bedarf mit Wärme versorgt und zwar durch dezentrale Miniaturpumpen, die an den Heizkörpern selbst befestigt werden. Das bewirke eine schnellere, genauere und damit deutlich energieeffizientere Erwärmung der Heizflächen.
Das dezentrale Pumpensystem ist das Ergebnis eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojektes der WILO SE. Seit Sommer 2009 ist es auf dem Markt.
- Die Meldung beim BINE-Informationsdienst
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