Energiepreise treibenden Verbraucherpreisindex hoch

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im März 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent gestiegen. Verantwortlich dafür sind vor allem die um vier Prozent gestiegenen Energiepreise.

Strom verteuerte sich binnen Jahresfrist um 3,0 Prozent. Gleichzeitig sanken jedoch die Preise für Gas um 19,1 Prozent sowie für Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 13,4 Prozent. Besonders stark wirkte sich im März 2010 gegenüber dem März 2009 dagegen der Preisanstieg der Mineralölprodukte aus (+ 21,8 Prozent). Leichtes Heizöl wurde um 32,1 Prozent teurer, die Kraftstoffpreise legten um 19,4 Prozent zu.

Im Vergleich zum Februar erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im März 2010 um 0,5 Prozent. Energie verteuerte sich binnen Monatsfrist um 2,6 Prozent.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im März 2010 um 1,2 Prozent höher als im März 2009.

  • Die Meldung des Statistischen Bundesamtes