Inhalt
Zu viele „Heizungs-Oldtimer“ in deutschen Heizungskellern
76 Prozent von 500 befragten Hausbesitzern in Deutschland haben in den letzten 3 Jahren keine Modernisierungsarbeiten an ihrer Heizungsanlage durchführen lassen. Dabei hat knapp jeder Dritte eine Anlage älter als 15 Jahre im Keller stehen.
Das ergab eine Umfrage der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ) im Rahmen der aktuellen GfK-Umfrage „Modernisierungsbarometer für Hausbesitzer 2010". 96 Prozent der Befragten gaben als Begründung an, ihre Heizung funktioniere noch einwandfrei. Als weiteren ausschlaggebenden Grund für die Zurückhaltung gaben 45 Prozent die Unübersichtlichkeit der Fördermittelzuschüsse an. 44 Prozent denken, es gebe insgesamt zu wenige Fördermittel. Gut jeder Dritte war sich unsicher, für welche Heizungstechnik er sich entscheiden soll und findet darüber hinaus die Anschaffungskosten einer neuen Anlage zu hoch.
Knapp jeder fünfte Befragte (23 Prozent) hat hingegen in den letzten 3 Jahren in die eigene Heizungsanlage investiert. 61 Prozent schafften sich eine neue, stromsparende Heizungspumpe an, 55 Prozent ließen ihre Heizungsrohre isolieren sowie neue Thermostatventile installieren. Gut jeder Dritte hat seine Heizungsanlage komplett erneuert und sie gegen einen modernen Brennwertkessel in Kombination mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach austauschen lassen. Eine neue Wärmepumpe ließen sich 18 Prozent installieren, für Holzpellets haben sich 10 Prozent entschieden.
Übereinstimmend wünschen sich die Hausbesitzer direkte finanzielle Anreize und fachliche Unterstützung.
- Die Meldung und zum Modernisierungsbarometer