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Duisburg - vor, während und nach der Sanierung

Hochhaus mit starken inneren Werten

Mit ihren sieben Stockwerken war die Angerhauser Straße 47 schon immer ein markantes Gebäude in der nach dem Krieg für Krupp-Arbeiter gebauten Siedlung in Duisburg-Huckingen. Mit der laufenden umfangreichen Sanierung ragt der 50er-Jahre-Bau jetzt auch wegen seiner „inneren Werte“ weit über seine Umgebung hinaus. „Da wird nicht nur die Fassade gestrichen, sondern richtig saniert“, fasst Dirk Schumacher von der GVG Grundstücks GmbH das anerkennende Urteil in der Nachbarschaft und unter Mietinteressenten zusammen. Tatsächlich gingen die Sanierungsmaßnahmen weit über die übliche Erneuerung von Fassaden, Küchen und Bädern hinaus. Hauptziel war, den Energiebedarf so weit wie möglich und wirtschaftlich sinnvoll zu senken. Mit Erfolg: Er liegt jetzt umgerechnet bei 1,1 Litern Öl pro Quadratmeter und Jahr – eine Einsparung von 93 Prozent. Die Energiebilanz ist damit mehr als doppelt so gut wie die eines vergleichbaren Neubaus.

Möglich wurde die hocheffiziente Sanierung in einem Modellvorhaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und mit einer Reihe von gut aufeinander abgestimmten Maßnahmen: optimale Dämmung von Dach, Fassade und Keller, Einbau von Wärmeschutzfenstern, Umstellen der Heizung auf Fernwärme aus einem besonders effizienten Kraftwerk, das Strom und Wärme zugleich produziert (Kraftwärmekopplung). Eine Lüftungsanlage sorgt dafür, dass die Raumluft stets frisch ist und gleichzeitig die Wärme der Abluft zurückbehalten wird.

Über hohe Energiepreise müssen sich zukünftige Mieter jedenfalls keine Sorgen machen. Und sie profitieren in den neu geschaffenen Wohnungen vom erhöhten Komfort, den energiesparender Wohnraum bietet – mit Frischluft ohne Fenster öffnen und behaglichen Temperaturen ohne häufig die Heizkörper aufdrehen zu müssen. Die Eigentümer verzeichnen schon jetzt eine hohe Nachfrage. Sie können sicher sein, dass die sanierten Wohnungen mit ihrer guten Energiebilanz auch langfristig auf dem Immobilienmarkt attraktiv bleiben.

Besichtigung und Führung am „Tag der Energiespar-Rekorde“

Dieses und viele weitere gute Beispiele der energieeffizienten Sanierung können beim zweiten bundesweiten „Tag der Energiespar-Rekorde“ der dena am 31. Mai 2008 besichtigt werden. Zwischen 10 und 17 Uhr können interessierte Besucher einen Blick in energiesparende Häuser werfen, von denen die meisten im Rahmen des dena-Modellvorhabens „Niedrigenergiehaus im Bestand“ hocheffizient saniert wurden. Bauherren und Architekten bieten Führungen an. Die Palette der zu besichtigenden Gebäude reicht vom Fachwerkhaus über das Einfamilienhaus der 60er Jahre bis hin zum Plattenbau und denkmalgeschützten Gebäuden. Das Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der BASF SE, dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) sowie Kredite der KfW Förderbank. Weitere Informationen und teilnehmende Gebäude nach Regionen unter Externer Link www.energiespar-rekorde.de

Daten und Fakten:

  • Baujahr: 1952
  • Wohnfläche: 3.154 m²
  • Wohneinheiten: 43
  • Primärenergiebedarf : vorher : 249,30 kWh/m²a, nachher: 10,90 kWh/m²a
  • Endenergiebedarf: nachher: 41,4 kWh/m²a 
  • Jährliche CO2-Einsparung: 204  Tonnen

Die Macher:

  • Bauherr: GVG Grundstücks GmbH & Co.KG
  • Architekt:  Dipl.  Ing.  Uwe Neuhoff
  • Bauphysik:  Dipl. Ing. Alfred Gleue
  • Regionaler Partner der dena:  EnergieAgentur NRW, Ökozentrum NRW

  

Pressekontakt: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Kristina Zimmermann,  Chausseestraße 128a, 10115 Berlin,
Tel: +49 (0)30 72 61 65-682,
Fax: +49 (0)30 72 61 65-699,
E-Mail: zimmermann@dena.de

Pressekontakt

Kristina Zimmermann
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Fax: +49 (0)30 72 61 65-699
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