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dena unterstützt das Auswärtige Amt beim Energiesparen

Ministerium spart mit Contracting jedes Jahr 2.000 Tonnen CO2

Das Auswärtige Amt hat mit fachlicher Beratung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena)  damit begonnen, die energetische Qualität seiner Gebäude noch weiter zu verbessern.  Um die vorhandenen Einsparpotenziale zu erschließen hat sich der Bund für ein innovatives Energiesparmodell, das sogenannte Energiespar-Contracting entschieden. Nach Abschluss eines Ausschreibungsverfahrens wurde jetzt der Vertrag mit dem ausführenden Unternehmen, dem Contractor unterschrieben. Mit Hilfe des Contractings spart das Auswärtige Amt in Zukunft jährlich rund 2.000 Tonnen CO2.

"Mit Energiespar-Contracting können Bund, Länder und Kommunen eine Menge Energie und damit Geld sparen. Gleichzeitig schützen sie das Klima, stärken die Wirtschaft und geben ein wichtiges Signal für das Energiesparen in Nichtwohngebäuden", sagte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

Die Einsparungen im Auswärtigen Amt werden unter anderem durch die Installation einer neuen Kältetechnik und durch den Einsatz von innovativer LED-Beleuchtung erreicht. Zudem wird die Lüftungstechnik auf den neuesten Stand gebracht  und eine Einzelraumregelung der Heizung für die Räume des Ministeriums integriert. Durch diese vom Contractor ausgeführten Maßnahmen werden die Energiekosten der Gebäude des Außenministeriums um jährlich 26 Prozent gesenkt. An der Gesamtersparnis in Höhe von 600.000 Euro werden das Außenministerium mit 60 Prozent und das ausführende Unternehmen mit 40 Prozent beteiligt. Dafür sorgt ein Vertrag, in dem der Contractor eine Einspargarantie abgibt. Die Gesamtinvestitionen des Contractors betragen rund 3 Millionen Euro. Um die Konditionen des Angebots zu verbessern, beteiligt sich das Auswärtige Amt mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Eine Besonderheit ist, dass mit dem Auswärtigen Amt ein bereits energieeffizientes Gebäude weiter optimiert wird. Durch weiter entwickelte Technik lassen sich nun  neue Einsparpotentiale ausschöpfen.

Mit jährlich mehr als 300 Millionen Euro ist das Einsparpotenzial in den öffentlichen Gebäuden von Bund, Ländern und Kommunen sehr hoch. In etwa dreißig erfolgreichen Contracting-Vorhaben in Bundesgebäuden hat die dena bereits gezeigt, dass durchschnittlich 38 Prozent der Energiekosten und 34 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden können. Mit einer kostenlosen Initialberatung sowie Fachpublikationen hilft die dena Bundesbehörden und Kommunen bei der Entwicklung von Contracting-Projekten.

Mehr Informationen: Externer Link www.kompetenzzentrum-contracting.de.

Pressekontakt

Olga Kahre

Tel: +49 (0)30 72 61 65-740
Fax: +49 (0)30 72 61 65-699

kahre@dena.de 

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