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"zukunft haus" - Kongress 2009
24. + 25. November in Berlin
Rund 500 teilnehmende Energieexperten, 47 spannende Vorträge sowie zahlreiche Diskussionen haben den „zukunft haus“- Kongress auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg gemacht. Die Veranstaltung hat sich als zentrales Forum rund um das energieeffiziente Sanieren und Bauen etabliert. Konstruktiver Austausch und kontroverse Diskussion über die Strategien und Instrumente für mehr Energieeffizienz im Gebäudebereich bestimmten die Debatten in den Foren des Kongresses.
Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), betonte die Bedeutung des Gebäudebereichs als zentraler Handlungssektor zur Erreichung der Klimaschutzziele. Die Einsparpotenziale lägen insbesondere in der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes und müssten sowohl durch eine deutliche Steigerung der Sanierungsrate als auch durch eine Verbesserung der energetischen Qualität der Sanierungen erschlossen werden. Dazu sei es notwendig, die energieeffiziente Sanierung einfacher und verlässlicher zu machen und so die Investitionsentscheidung zu erleichtern. Vor diesem Hintergrund stellte Kohler das neue dena-Gütesiegel „Effizienzhaus“ vor, das künftig die energetische Qualität von Gebäuden garantieren und sichtbar machen soll.
Ein weiteres Schwerpunktthema des „zukunft haus“ - Kongress 2009 waren die Chancen und Potenziale für mehr Energieeffiezienz in Kommunen. Peter Götz MdB, kommunalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte: „Die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude ist ein Muss in jedem kommunalen Klimaschutzkonzept. Ebenso lässt sich der Einsatz erneuerbarer Energien bei öffentlichen Gebäuden weiter vorantreiben.“ Mit dem Konjunkturpaket II seien bereits viele kommunale Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Schulen Kindertagesstätten und Sporthallen angeschoben worden.
In weiteren Vorträgen und Diskussionen reichte das Themenspektrum von der Erschließung der Effizienzmärkte durch die Steigerung der Nachfrage, über die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Effizienzsanierungen im Mietwohnungsbau bis hin zu überzeugenden und notwendigen Energiedienstleistungen in der Bestandssanierung. Aus zahlreichen Gesprächen während des Kongresses wurde deutlich, dass im Markt für Energiesanierung zwar ein Wachstumstrend erkennbar ist, Tempo und energetische Qualität jedoch deutlicher Steigerungen bedürfen.
Den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderten Kongress unterstützen die BASF SE die E.ON Ruhrgas AG als Hauptsponsoren, die Initiative Metalle pro Klima als Co-Sponsor. Zusammen mit 15 weiteren Unternehmen und Verbänden präsentierten sie sich auf der begleitenden Fachausstellung. Im kommenden Jahr wird der „zukunft haus“ - Kongress 2010 im Spätherbst wieder der Branchentreff der Energieexperten sein.




