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Bundespolizei-Fliegerstaffel Nord, Gifhorn

Die Bundespolizei-Fliegerstaffel Nord mit Hauptsitz in Fuhlendorf und einem Stützpunkt in Gifhorn ist räumlich zuständig für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen, Bremen sowie das Seegebiet der Nord- und Ostsee. Ihre vielfältigen Aufgaben beinhalten grenz- und bahnpolizeiliche Aufgaben, verschiedene Aufgaben im maritimen Einsatzraum, Luftrettungsdienst, Beförderung von Personen sowie humanitäre Katastrophen- und Notfallhilfe im In- und Ausland.

Für den Stützpunkt Gifhorn wurde ein Energieliefer-Contracting alternativ zu einer reinen Bauleistung (Eigenbesorgung) ausgeschrieben. Aus der Ausschreibung ging das Energieliefer-Contracting als die kostengünstigere Alternative hervor. Die Ausschreibung erfolgte durch das staatliche Baumanagement Braunschweig. Weitere Einzelheiten zum Projekt sind nachfolgend aufgelistet.

 

Liegenschaftsdaten

  • Anschrift: Bundespolizei-Fliegerstaffel Nord, Stützpunkt Gifhorn, Wilscher Weg 59, 38518 Gifhorn 
  • Nutzung: Unterkunfts- und Verwaltungsgebäude, Wirtschaftsgebäude, Werkstätten und Hallen (Hubschrauber, Kfz, Material)
  • Anzahl der Gebäude: 11
  • HNF = 12.872 m²
  • Gesamtwärmebedarf: ca. 3.500 MWh/a
  • Thermische Anschlussleistung: ca. 2 MW
  • Energiekosten im Jahr 2004: ca. 130.000 € (netto ohne Ust.)
  • Energiekosten im Jahr 2005: ca. 180.000 € (netto ohne Ust.)

 

Ausschreibung

 

Termine

  • Vergabebekanntmachung: 30. Dezember 2005
  • Anforderung Ausschreibungsunterlagen: bis 24. Januar 2006
  • Frist Angebotsabgabe: 28. Februar 2006 - Verlängerung bis zum 04.04.2006
  • Vertragsabschluss: 03.07.2006

 

Ausschreibungsergebnisse

  • Auftragnehmer: Urbana Fernwärme GmbH
  • Ansprechpartner: Herr Lienert, Tel.: 040/ 237 75 – 131, E-Mail: D.Lienert@urbana.ag
  • Vertragslaufzeit: 15 Jahre
  • Wirtschaftlichkeit: Contracting 13% günstiger als Eigenbesorgung
  • Investitionen: 0,27 Mio. € netto
  • Geplante Maßnahmen:

     

  • Errichtung von zwei neuen Heizzentralen, in industrieller Modulbauweise gefertigt.
  • Anschluss der erdverlegten Heizöltankanlagen an ein Energiedatenmanagement (Fernauslesung, Mindestfüllstandsüberwachung, Statistiken und Visualisierung).
  • Veränderung und teilweise Trennung des Bestandswärmenetzes.
  • Automatische Überwachung der Hauptfunktionen mit Störmeldeweiterleitung.
  • Monitoring und Controlling der Anlage während der Laufzeit des Wärmelieferungsvertrages.
  • Überarbeitung der Übergabestationen und Ausstattung mit funkausgelesenen Wärmemengenzählern.
  • Optimierung des Nahwärmenetzes durch Einbau bzw. Einregulierung von Differenzdruck- und Volumenstromregler.

 

 

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