Inhalt
Informationen für Kommunen
Wer braucht einen Energieausweis?
Wer darf Energieausweise ausstellen?
In 2007: Online-Tool für verbauchsbasierte Energieausweise
Service Angebot: Gebäudedatenbank mit Contracting-Check
Wer braucht einen Energieausweis?
Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) sieht vor, dass ab 1. Juli 2009 für Nichtwohngebäude mit mehr als 1000 m2 Nutzfläche, in denen Behörden und sonstige Einrichtungen für eine große Anzahl von Menschen öffentliche Dienstleisungen erbringen und die deshalb von diesen Menschen häufig aufgesucht werden (also z.B. Schulen, Rathäuser, öffentliche Schwimmbäder), ein Energieausweis ausgestellt und an einer gut sichtbaren Stelle ausgehängt werden muss. Ausnahme: Für Baudenkmäler muss kein Energieausweis ausgestellt werden.
Wer darf Energieausweise ausstellen?
Für Energieausweise bei Neubauten sollen die bestehenden landesrechtlichen Regelungen für Energiebedarfsausweise weiter gelten. Danach sind in der Regel die sog. Bauvorlageberechtigten, teilweise auch bestimmte Sachverständige (z.B. für Schall- und Wärmeschutz) ausstellungsberechtigt. Für Bestandsgebäude sind darüber hinaus beispielsweise Architekten und Ingenieure mit entsprechender Fortbildung oder Berufserfahrung zugelassen. Details zur Ausstellerqualifikation finden Sie in §21 und §29 der
Energieeinsparverordnung (EnEV 2007).
Energieausweise können auch von Mitarbeitern des Eigentümers (also z.B. Angestellten der Kommune oder der Wohnungsbaugesellschaft) ausgestellt werden, wenn die Aussteller die erforderlichen Qualifikationsanforderungen erfüllen.
Ab Herbst 2007: Online-Tool für verbauchsbasierte Energieausweise für Nichtwohngebäude
Die dena wird in der zweiten Jahreshälfte ein Online-Tool zur Verfügung stellen, das Kommunen eine effiziente Ausstellung von verbrauchsbasierten Energieausweisen für Nichtwohngebäude ermöglicht.
Service Angebot für öffentliche Verwaltungen: Gebäudedatenbank mit Contracting-Check
Eine Gebäude-Datenbank bietet Verantwortlichen öffentlicher Liegenschaften jetzt die Möglichkeit, schnell und unkompliziert einen ersten Überblick über mögliches Einsparpotenzial in Ämtern, Schulen und anderen Gebäuden zu erhalten. Nach Eingabe der Gebäudedaten errechnet das Programm spezifische Kennwerte für den Energieverbrauch von Heizenergie und Strom und vergleicht diese mit den Kennwerten eines gleichen Gebäudetyps. Auf Wunsch prüft die dena anschließend auch, wie sich die Energiebilanz durch Anwendung von Energie-Contracting und Kraft-Wärme-Kopplung verbessern lässt.
Mehr
siehe auch:

