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Ukraine.
Energieeffizienz ökonomisch und ökologisch ohne Alternative.
Bei unverändert hohem Energiebedarf ist die Ukraine in hohem Maße abhängig von Öl- und Gasimporten. Obwohl die ukrainische Volkswirtschaft weiterhin stark expandiert und noch viel aufzuholen hat, wird die Lösung der energetischen Probleme immer dringender. Die steigenden Energiepreise werden für die noch in der Transformation befindliche Volkswirtschaft zu einer schweren Belastung.
Der nationale Energiebedarf der Ukraine liegt bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als in Russland und um ein vielfaches höher als in Deutschland. Selbst unter Berücksichtigung des auf Grund von Transformationsprozessen gesunkenen BIP bleibt der Energiebedarf der Ukraine vier bis fünf Mal höher als in Deutschland.
Im Gegensatz zu Russland verfügt die Ukraine aber kaum über eigene Energiereserven. Gas beispielsweise muss zu 80% importiert werden, von dem ein Großteil aus Russland kommt. Energieeffizienz ist also nicht nur aus ökologischen Gründen von fundamentaler Wichtigkeit für die Ukraine, sondern auch aus ökonomischen.
Der Bereich der Gebäudewirtschaft und Wärmeversorgung ist besonders energieintensiv. Rund 30% des gesamten Energiebedarfs der Ukraine wird für die Bereitstellung von Wärme und Warmwasser in Gebäuden genutzt.
Die dena führt daher in der Ukraine nach dem Muster der erfolgreichen Aktivitäten in Russland einen Wissenstransfer im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz durch.
JI-Handbuch für ukrainische Unternhemen.
Die dena hat 2007 in Kooperation mit ukrainischen Partnern ein JI Handbuch für ukrainische Unternehmen erstellt. Das Handbuch bietet eine solide Grundlage für ukrainische Unternehmen, die Möglichkeiten von Joint Implementation (JI) als Ko-Finanzierung für Investitionen in Treibhausgasminderungen zu nutzen.
