Baufahrplan.

Wer ein Haus plant, möchte alle Wünsche der Familie erfüllen. Oft jedoch stößt dies bald an finanzielle Grenzen. Hier gilt: Wer an den richtigen Stellen investiert, erhält die Ausgaben in Zukunft vielfach zurück. Das Geld, das ins Energiesparen gesteckt wird, macht sich bei steigenden Brennstoffpreisen bald bezahlt.

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Entwicklung der Energiepreise und Lebensdauer von Heizung, Dämmung und Fenstern

Wer heute ein Haus baut, sollte künftige Entwicklungen der Energiepreise im Blick haben. Auch wenn präzise Vorhersagen kaum möglich sind: Die Zeiten der preiswerten Heizenergie sind vorbei. Dies sollte berücksichtigt werden, wenn über die Art der Heizung und die Qualität der Fenster oder der Dämmung entschieden wird. So ist die heute eingebaute Heizung voraussichtlich bis zum Jahr 2030 in Betrieb. Da werden falsche Entscheidungen „auf lange Sicht“ richtig teuer.

Übrigens: Die Betriebskosten eines Gebäudes sind im Regelfall über die Jahre deutlich höher als die einmaligen Investitionskosten. Wohl dem, der sich rechtzeitig beim Bau seines Hauses auf alle Eventualitäten einrichtet und den Verbrauch so weit wie möglich reduziert. Die Mehrkosten für einen energiesparenden Neubau müssen gar nicht groß sein und ihr Spareffekt reicht weit in die Zukunft.

Energiestandards beschreiben Wohnhäuser anhand des jährlichen Wärmebedarfs in Bezug zur beheizten Nutzfläche. Generell wird ein bestimmter Energiestandard durch bauliche Maßnahmen und Haustechnik erreicht. Das Nutzerverhalten hat keinen Einfluss auf den Standard, wenn auch der tatsächliche Energieverbrauch dadurch erheblich bestimmt wird.

Passivhaus: Der Heizwärmebedarf ist geringer als 15 kWh / (m2a). Der Primärenergiebedarf liegt unter 120 kWh / (m2a) und beinhaltet den Haushaltsstrom. Flächenbezugswert ist die beheizte Wohnfläche.

Kontakt

Kostenfreie Energie-Hotline der dena: 08000 736 734

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