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dena-Modellsanierung zum Effizienzhaus.
Bestehende Gebäude benötigen durchschnittlich dreimal soviel Energie zur Wärmeversorgung wie Neubauten. Das belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Klima. Trotzdem werden bei Sanierungsvorhaben die bestehenden Energieeinsparpotenziale nicht genügend ausgeschöpft.
Die dena startete daher die Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ und „Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen“, in denen seit 2003 Wohngebäude und seit 2007 kommunale Gebäude, darunter vorwiegend Schulen, energetisch hocheffizient saniert werden. Mittlerweile zeigen mehr als 400 Best-Practice-Beispiele, dass jedes Wohnhaus durch eine energetische Sanierung rund 85 Prozent Energie einsparen kann (bei öffentlichen Gebäuden sind es rund 70 Prozent). Die dena wertet diese Beispiele wissenschaftlich aus und bereitet sie als übertragbare, wirtschaftlich tragfähige Sanierungsempfehlungen auf. Denn Ziel der Modellvorhaben ist es, anhand der Beispiele
- den Know-how-Transfer zu beschleunigen,
- energetisch anspruchsvolle Sanierungsstandards zu etablieren,
- innovative Technologien auf dem Markt einzuführen
- und schließlich zur Nachahmung anzuregen.
Beispiele anschauen.
Wer sich selbst ein Bild der beispielgebenden dena-Modellsanierungen machen will, kann in der dena-Gebäudedatenbank: Effizienzhäuser zum Anschauen nach den Beispielen des Modellvorhabens suchen und Vorher-Nachher-Werte oder Sanierungsmaßnahmen ansehen, mit denen das Gebäude zum Effizienzhaus wurde.


