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Sanierung Ein-/Zweifamilienhaus, Arenberger Str. 258 b, 56067 Koblenz
Kurzbeschreibung
Das Konzept des Architekten beinhaltet die geprüfte und als gut eingestufte Bausubstanz des Trafohauses zu verarbeiten und der Gebäudehülle eine neue Nutzung zu geben. Nicht nur aus Gründen des ressourcenschonenden, nachhaltigen Bauens, sondern auch wegen der städtebaulichen Verdichtung und der deutlichen Aufwertung der gesamten Umgebung entschied sich Architekt Kowalczik dafür das Trafogebäude umzunutzen.
Das Urteil der Jury
Das Vorhaben zeigt beispielhaft die Optionen eines kreativen und innovativen Umganges mit vorhandener Bausubstanz. Das ehemalige Trafohäuschen stellt sicher nicht die Standardaufgabe dar; das erzielte Ergebnis richtet aber den Blick auf die Vielzahl von technischen Funktions- und Infrastrukturgebäuden, die unsere städtische Umwelt prägen.
Die Weiternutzung und der Umbau des Gebäudes und das erreichte architektonische Niveau leisten damit einen wichtigen Beitrag, um zu vermitteln, dass das Weiterbauen im Bestand nicht nur bereits verbaute Energie weiter nutzt, sondern auch das Stadtbild bereichern kann. Das ehemalige Trafohäuschen ist damit ein Sinnbild für Energieeffizienz in Architektur und Städtebau und zeigt, dass Maßnahmen zur energetischen Sanierung in vielen Bereichen eingesetzt werden können.
Rahmenbedingungen & Sanierungsziele
Das bestehende, aktive Trafohaus versorgte bis November 2007 die Ortsteile Arenberg und Niederberg (einfache, solide, massive Bausubstanz).
Für die klare Fassadengestaltung war es erforderlich, die durch den Bestand vorgegebenen Öffnungen mit den neu geplanten zu einem Gesamtbild zu vereinen.
Realisiert wurde u. a. ein barrierefreier Übergang von Innenraum zu Außenraum mit konsequenter Übernahme der identischen Fertigfußbodenhöhen. Die Innenräume erhielten eine Fußbodenheizung.

- Der Primärenergiebedarf liegt bei 60 kWh, der Endenergiebedarf bei 20 kWh pro m² und Jahr.











