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Sanierung Ein-/Zweifamilienhaus, Beim Grönacker 14, 90480 Nürnberg
Das Urteil der Jury
Das Haus Hild am Grönacker in Nürnberg zeigt beispielhaft auf, wie die Sanierung eines typischen Einfamilienhauses aus den 50er/60er Jahren gelingen kann, ohne dessen Grundstruktur in Frage zu stellen.
Die Vorteile der 60er Jahre Typologie – großzügige Öffnungen zum Garten und klare kubische Formensprache – wurden durch eine kompaktere Hülle nicht nur energetisch optimiert, sondern auch in ihrer architektonischen Qualität gestärkt.
Das gesamte Haus wurde so unter Beibehaltung der ursprünglichen Nutzung weiterentwickelt.
Das Gebäude konnte als Rohbau behandelt werden, Komfort und Raumgrößen wurden heutigen Bedürfnissen angepasst und verbessert, das Haus auf Passivhausstandard gebracht.
Das Projekt konnte die Jury sowohl durch die dadurch erzielten guten energetischen Werte überzeugen, als auch durch eine gelungene zeitgemäße Umwandlung des Bestandsgebäudes, das den Charakter der 60ziger Jahre nicht verleugnet, sondern sogar architektonisch zu stärken und weiter zu entwickeln vermag.
Rahmenbedingungen & Sanierungsziele
Das Gebäude wurde 1953 als freistehendes Einfamilienhaus mit Garten am Rand eines damals neu entwickelten Siedlungsgebietes im Westen der Stadt Nürnberg erbaut.
Folgende Umbaumaßnahmen wurden im Erdgeschoss getätigt: Abbruch der bestehenden Fassade, Änderung der Raumgrößen, Einbau neuer Stahlstützen und einer Fußbodenheizung.
Durch die kompaktere Hülle wurden nicht nur die solaren Gewinne maximiert, sondern auch die klare kubische Form des Gebäudes wurde gestärkt. Das Haus wird wie vor dem Umbau als Wohnhaus genutzt.
Durch die Sanierung wurde das Haus sowohl in energetischer als auch optischer Hinsicht durch großzügige Glasfassaden auf der Südseite und Teilen der Ost-und Westseite aufgewertet.

- Der Primärenergiebedarf liegt bei 41,45 kWh, der Endenergiebedarf bei 27,05 kWh pro m² und Jahr.











