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Solarenergie und andere erneuerbare Energien
Im Sommer läuft die Heizungsanlage oftmals nur zur Warmwasserbereitung. Dieser Betrieb kann an der Anlage zu einem erhöhten Verschleiß und Verbrauch führen.
Mit dem Einsatz einer Solaranlage lässt sich dieses Problem vermeiden, da sie im Sommer normalerweise ausreichend Warmwasser produziert. Größere Anlagen können im Winter sogar zur Raumheizung beitragen.
Eine Solaranlage kann also die Lebensdauer der Heizungsanlage erhöhen und die Wartungs- und Instandhaltungskosten senken. Solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung reduzieren in Verbindung mit einem Brennwertkessel den Primärenergiebedarf um etwa 28% gegenüber einem Niedertemperaturkessel.
Holz als Biomasse ist gespeicherte Sonnenwärme. Pflanzen binden beim Wachsen genauso viel Kohlendioxid, wie sie später beim Verbrennen oder Verrotten an die Atmosphäre abgeben. Beim Verbrennen nutzt man die Energie, die sonst beim Verrotten verloren gehen würde. Ein neues Produkt sind Holzpellets, kleine Presslinge aus Sägeresten, die in vollautomatischen Heizungsanlagen mit ähnlichem Komfort wie Öl und Gas verbrannt werden können.

- Die gesamte Süd-Dachfläche dieses Hauses ist ein Solarkollektor. Er deckt den größten Teil des Energiebedarfs ab.



