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KfW-Energiesparhaus 40
Nach den Förderrichtlinien der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist der Standard eines KfW- Energiesparhauses 40 erreicht, wenn der Primärenergie- bedarf nachweislich nicht mehr als 40 kWh pro m² Nutzfläche und Jahr beträgt. Dies kann über verschiedene Wege erreicht werden. Mit einer sehr großen Solaranlage und sehr guter Wärmedämmung können auch Häuser mit konventioneller Heizung diesen Energiestandard erreichen. Kostengünstiger kommt man zu dem Ziel allerdings, wenn man auf das konventionelle Heizungssystem verzichtet.
Das Wohnhaus wird über eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine kleine Wärmepumpe beheizt. Eine Heizung oder ein Zusatzofen existieren nicht. Als Notsystem kann die Zuluft elektrisch erhitzt werden. Die Warmwasserbereitung erfolgt über die Solaranlage.
Neben effizienter und kostengünstiger Anlagentechnik wird der Standard durch eine sehr gute Dämmung sowie die kompakte Gebäudeform erreicht. Mit dem komplett gedämmten Keller ist das Haus wärmebrückenfrei.
Datenblatt
Wohnfläche: 94 m²
Primärenergiebedarf: 38 kWh pro m² und Jahr
Anzahl Bewohner: 2 Personen
Bauweise: Außenwand mit Wärmedämmverbundsystem
Gebäudehülle
Außenwand: 24 cm Mauerwerk aus Leichthochlochziegeln und 20 cm Mineralfaserdämmung
Außenwand gegen Erdreich: 25 cm Stahlbeton, außen 20 cm Hartschaumdämmung
Bodenplatte unter dem beheizten Kellergeschoss: 25 cm Stahlbeton, 20 cm Hartschaumdämmung unter der Bodenplatte
Dach: 40 cm Mineralfaserdämmung zwischen den Holzprofilträgern.
Fenster: 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung mit gedämmtem Rahmen.
Heizung
zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Kleinstwärmepumpe Solaranlage zur Warmwasserbereitung, 8 m² Kollektorfläche Speichervolumen: 400 Liter
Luftdichtheit
Nachweis mit „Blower-Door-Test“
Wärmebrücken
keine
Lüftungsart
zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Kosten
Baukonstruktion: 133.500,– €
Technische Anlagen: 33.500,– €
Baunebenkosten (v.a. Planerhonorare): 20.000,– €




