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Keine Brücken für die Wärme
Was sind Wärmebrücken?
Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Gebäudehülle. Der Wärmeverlust ist hier deutlich höher als im umliegenden Bauteil. Je stärker die Wärmedämmung der Bauteile wie Außenwand, Fenster, Dach oder Boden ist, desto bedeutsamer sind die Wärmebrücken. Deshalb sollte man schon in der Planungsphase Wärmebrücken am Gebäude vermeiden oder deren Wirkung durch konstruktive Maßnahmen vermindern.
Wo kommen Wärmebrücken vor?
Schwachstellen sind insbesondere die Anschlüsse von Wand, Fenster, Decken, Dach und Balkon sowie Gebäudeecken.

- typische Wärmebrücken an Wohngebäuden
Was ist die Wirkung von Wärmebrücken?
Wärmebrücken können neben erhöhten Wärmeverlusten auch zu Bauteilschäden, zum Beispiel durch Schimmelpilz, führen. Feuchteschäden treten in der Regel dort auf, wo durch schlechte Wärmedämmung niedrige Oberflächentemperaturen im Innenraum bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit herrschen.
Wärmebildkameras können Wärmebrücken an bestehenden Gebäuden mit Thermografieaufnahmen sichtbar machen.

- Ein Wohnhaus das ganz normal aussieht,

- um dann mit einer Wärmebildkamera auf Wärmebrücken hin überprüft zu werden
Dieses 1984 gebaute Wohnhaus wurde mit der Wärmebildkamera auf Wärmebrücken überprüft. In der Thermografie stellt eine Farbskala die Oberflächentemperatur dar. Schwarz und blau weisen auf eine kalte Oberfläche hin, gelb und weiß auf eine relativ warme Oberfläche, verursacht durch eine schlechte oder nicht vorhandene Dämmung. Deutlich zu erkennen sind die erhöhten Wärmeverluste im Bereich der Rollladenkästen und der Balkonplatte.


