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Ihren Keller sollten Sie gut dämmen und nach außen dichten

Kellerdecken-Dämmung

Kellerdecken-Dämmung

Ob Sie den Keller als Heizraum, Bar oder Hobbyraum nutzen: Eine Energie sparende Dämmung ist empfehlenswert. Wo die Dämmung des Kellers angebracht wird, hängt von seiner künftigen Nutzung ab.

Grafik Kellerdecken-Dämmung
Kellerdecken-Dämmung

Soll der Keller beheizt werden, dann dämmen Sie Kellerwände und Boden. Soll der Keller unbeheizt bleiben, empfiehlt sich die Dämmung der Kellerdecke. Damit gehört auch die leidige Fußkälte im Erdgeschoss der Vergangenheit an. Dies bietet sich z. B. an, wenn Sie neue Heizungsrohre oder Wasserleitungen verlegen. Grundsätzlich gilt: Die Trockenlegung und Sanierung feuchter Wände im Erdreich sollte einem Fachmann vorbehalten bleiben. Fehler können hier zu erheblichen Bauschäden führen.

Dämmung Kellerfussboden

Foto/Grafik: Dämmung Kellerfussboden
Dämmung Kellerfussboden

Zur Dämmung der äußeren Kellerwände zum Erdreich hin müssen besondere Dämmstoffe verwandt werden, die nicht verrotten, die Bodenfeuchte abhalten und dem Erddruck widerstehen. Dies leistet die so genannte Perimeterdämmung. Der lückenlose Anschluss der Perimeterdämmung zur Dämmung der oberen Außenwand ist sehr wichtig – hier dürfen keine Wärmebrücken entstehen oder darf kein Wasser eindringen. Der Schutz der äußeren Abdichtung durch eine Perimeterdämmung ist auch bei unbeheizten Kellern sinnvoll.

Die Perimeterdämmung

Foto/Grafik: Perimeterdämmung
Perimeterdämmung

Möglichkeiten für Heimwerker

Selbst mit Hand anlegen können Sie beim Freilegen der Kelleraußenwände (aber nicht alle gleichzeitig – das kann die Standsicherheit gefährden), beim Kleben der Perimeterdämmung an trockene Kellerwände oder der Dämmplatten an die Kellerdecke.

Unser Tipp zum Thema Keller

  • Für Kellerdecken zwischen unbeheizten Kellern und Wohnetagen sollten Sie mindestens 6 cm Dämmstoff einsetzen.
  • Die Dämmung zum Erdreich sollte bei beheizten Kellern mindestens 6 cm dick sein.
  • Achten Sie auf einen guten Anschluss der Dämmschichten an der Kellerwand zur Außenwanddämmung.
  • Dämmen Sie unbeheizte Keller gut gegen den beheizten Treppenaufgang.
  • Bei Feuchtigkeit im Keller muss der Fachmann ran.

Was der Gesetzgeber erwartet: Die Vorschriften der EnEV

Was Sie tun können: Wärmedurchgangskoeffizient: Dämmstärke:
Außenseitige D#mmung von Kerllerwänden, Anbringung von außenseitigen Feuchtigkeitssperren (bzw. an Kellerwenden); Dämmung von Kellerwänden auf der Kaltseite U ≤ 0,4 W/(m²K) ca. 6 - 7 cm
Ersatz oder erstmaliger Einbau von Wänden/ Decken gegen unbeheizte Räume und Erdreich, innenseitige Dämmung von Kellerwänden, Dämmung von Kellerdecken auf der Warmseite U ≤ 0,5 W/(m²K) ca.4 - 6 cm
Einbau von Dämmschichten und Erneuerung des Fußbodenaufbaus auf der beheizten Seite Maximale Dämmsichtdicke, die ohne die Anpassung von Türhöhen aufgebracht werden kann.  

Finanzierungshilfen aus Förderprogrammen

Für eine Energie sparende Dämmung des Kellers können folgende Förderprogramme in Anspruch genommen werden:

  • KfW-Programm zur CO2-Minderung für die einzelne Maßnahme
  • KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm für die Kombination mehrerer Maßnahmen

Weitere Informationen zum Thema Dämmung finden Sie hier:

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Kontakt

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