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Zeitgemäß und wirtschaftlich: regenerative Energieträger für Ihre Heizung

- Solarthermische Anlage
Die Heizungsmodernisierung bietet auch die Chance, einen anderen Energieträger oder Brennstoff zu wählen. Sonnenenergie steht auch in unseren Breiten ausreichend zur Verfügung, um sie zur Stromerzeugung (Photovoltaik) wie auch zur Wärmegewinnung (Solarthermie) zu nutzen.
Solarthermische Anlagen werden meistens zur Trinkwassererwärmung eingesetzt (Warmwasser). Dabei wandelt der Kollektor auf dem Dach die Solarstrahlung in nutzbare Wärme um, die von einem Wärmeträger aufgenommen und in einen Warmwasserspeicher transportiert wird. An sonnigen Sommertagen kann der Warmwasserbedarf auf diese Weise nahezu vollständig gedeckt werden und der Kessel bleibt ausgeschaltet. Aber auch an trüben Tagen kann das Wasser zumindest vorgewärmt werden.
Solarwärmeanlagen senken die Heizkosten
Zusätzlich zur Warmwasserbereitung können Solaranlagen in der Übergangszeit und an sonnigen Wintertagen auch die Beheizung der Wohnräume unterstützen. Sie sparen dadurch Brennstoff und senken ihre laufenden Heizkosten.
Moderne Kollektoren mit selektiven Beschichtungen liefern pro Quadratmeter Kollektorfläche im Jahr 350 bis 400 kWh. Damit können je nach Heizungsanlage bis 50l Heizöl oder 50 m3 Erdgas pro Jahr und Quadratmeter Kollektorfläche eingespart werden.
Für Solarwämeanlagen gibt es
staatliche Zuschüsse für jeden installierten Quadratmeter Kollektorfläche
Für Photovoltaikanlagen erhalten Sie eine Einspeisevergütung

- Photovoltaikanlage
Eine ausgereifte und bewährte Technik ist auch die Erzeugung von Solarstrom durch eine Photovoltaikanlage. Den Strom, mit modernen Photovoltaik-Modulen auf dem Dach produziert, sollten Sie vollständig ins Stromnetz einspeisen. Denn Sie bekommen dafür eine hohe Einspeisevergütung von Ihrem Stromversorger.
Kraft-Wärme-Kopplung ist gut für die Umwelt
Wesentlich effizienter und umweltfreundlicher als die herkömmliche, getrennte Erzeugung von Strom und Wärme ist die Kraft-Wärme-Kopplung z.B. aus Blockheizkraftwerken (BHKW). Sie speisen die bei der Stromerzeugung gleichzeitig anfallende Abwärme als Heizwärme in ein Nah- oder Fernwärmenetz ein.
Prüfen Sie deshalb, ob der Anschluss an ein gemeinschaftliches Blockheizkraftwerk in der Siedlung (Nahwärme) oder an das örtliche Versorgungsnetz (Fernwärme) möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Auch die dezentrale Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung mit einem eigenen Mini-Blockheizkraftwerk im Keller können Sie erwägen. Diese Lösung lohnt sich aber erst dann, wenn neben der Wärme auch ein Großteil des erzeugten Stromes im Haus genutzt wird.
Holz erlebt derzeit eine Wiedergeburt als Energieträger
Interessant sind vor allem automatisch geregelte Zentralheizungssysteme, die beispielsweise Holzpellets mit demselben Komfort wie bei einer Gas- und Ölheizung verbrennen.
Elektrische Wärmepumpen nutzen die Umweltwärme aus Erdreich, Grundwasser, Außenluft oder Abluft
Auf diese Weise reduzieren sie den Kohlendioxidausstoß. Nur ein Viertel der Heizenergie muss als Strom für den Antrieb der Wärmepumpe zugeführt werden. Etwa drei Viertel der Heizenergie bezieht die Wärmepumpe aus der Umwelt. Je höher der Energieanteil aus der Umwelt ist, desto effektiver arbeitet eine Wärmepumpe.
Bei einem hohen Energieanteil aus der Umwelt ist es sinnvoll, Elektroenergie zum Heizen einzusetzen. Energetisch vorteilhaft ist die Verwendung von Erdwärme oder Grundwasser als Wärmequelle und der Einsatz einer Flächenheizung wie z.B. einer Fußbodenheizung.
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