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Warmes Wasser für wenig Geld
Auch in Bad und Küche können Sie Energie sparen. Sie brauchen dabei auf Komfort nicht zu verzichten. Die Warmwasserbereitung bietet dazu viele Möglichkeiten. Wie viel Energie Sie für Ihr Warmwasser verbrauchen und wie viel Sie dafür zahlen müssen, hängt nicht nur von der Verbrauchsmenge ab, sondern auch von der Art der Warmwassererwärmung.
Duschen und Baden mit Sonnenwärme
Mit modernen Solarkollektoren können Sie Ihr Warmwasser im Sommer bis in die Übergangszeit hinein erwärmen, dadurch Brennstoffe sparen und Ihre Energiekosten stark verringern. Eine gute Solaranlage kann durchaus 60% Ihres jährlichen Energiebedarfs für Warmwasser decken. Nur im Winter muss der Heizkessel einspringen. Wenn Sie sich einen Wärmemengenzähler einbauen lassen, können Sie damit den Ertrag Ihrer Solaranlage genau ablesen.
ACHTUNG KNACKPUNKTE
- Da Warmwasser als Trinkwasser und damit als Lebensmittel zählt, dürfen Installationen nur von Fachbetrieben mit Zulassung der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) ausgeführt werden. Auch die jährliche Wartung der Anlage sollten Sie einem Fachmann überlassen.
- Achten Sie auf gute Wärmedämmung von Warmwasserspeichern, besonders an den Rohrleitungsabgängen.
- Lassen Sie sich bei Solaranlagen eine Dimensionierung und Ertragsberechnung vorlegen.
- Bei Trinkwasserleitungen ist die Kombination verschiedener Materialien, z. B. Kupfer, verzinkter Stahl oder Edelstahl unter Umständen problematisch, da Korrosionsgefahr besteht.
- Bei Trinkwasserinstallationen dürfen nur zugelassene Materialien (DVGW-Prüfzeichen) eingesetzt werden. Das gilt auch für Lot, Fluss- und Dichtmittel.
Ungedämmte Warmwasserleitungen, Zirkulationsleitungen und Armaturen in unbeheizten Räumen müssen nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) bis zum 31. Dezember 2006 gedämmt werden. Für selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser gelten längere Fristen
Für die Modernisierung der Warmwasserbereitung können folgende Förderprogramme in Anspruch genommen werden:
- KfW-Programm zur CO2-Minderung für den Austausch des alten Kessels durch einen modernen Niedertemperatur- oder Brennwertkessel oder eine Wärmepumpe
- KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm für die Erneuerung des Heizungssystems im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen, den Austausch von Einzelraumöfen sowie Kohle- und Nachtspeicherheizungen gegen Öl- und Gasbrennwertkessel gekoppelt mit einer Solaranlage
- Fördermittel des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Solarthermie
- Fördermittel einiger Energieversorger für Solaranlagen
Weitere Informationen zur Modernisierung der Warmwasserbereitung finden Sie hier:
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