Heizkörper.

Freie Sicht zum Heizkörper!

Grafik; Heizkörper freistehend
Heizkörper frei

Ein Heizkörper wärmt auf zwei Arten: Einerseits gibt seine warme Oberfläche Strahlung ab, die von Gegenständen oder Menschen im Raum aufgenommen wird. Andererseits erwärmt er die vorbeiströmende Luft und erhöht dadurch die Raumlufttemperatur. Aus diesem Grund werden Heizkörper am besten unterhalb der Fenster angeordnet, wo sie ein Herunterfallen der kalten Luft verhindern.

Weitere Informationen im Filmbeitrag zum Thema.

Damit ein Heizkörper richtig funktioniert, muss er frei stehen. Dadurch kann die Luft  ungehindert an ihm vorbeiströmen. Deshalb sollten auch keine Möbel, langen Vorhänge oder Verkleidungen den Heizkörper verdecken.

Übrigens: Bei Wand- oder Fußbodenheizung kann die Raumtemperatur etwas geringer sein als bei Systemen mit Heizkörpern. Das liegt daran, dass die großen warmen Flächen viel Strahlungswärme abgeben und es dadurch behaglicher machen.

Wieviel Wasser darf durch?

Der Wärmebedarf einzelner Räume schwankt im Lauf eines Tages. Wie viel Wärme jeweils benötigt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Lage des Raums im Gebäude – Eckräume brauchen mehr Wärme.
  • Sonneneinstrahlung – Südräume sind an sonnigen Wintertagen oft auch ohne Heizung warm.
  • Elektrische Geräte – Fernseher, Beleuchtung: Jedes Gerät gibt Wärme ab.
  • Individueller Bedarf – Wer am Schreibtisch arbeitet, mag es wärmer, im Schlafzimmer reichen niedrigere Temperaturen.
  • Anzahl der Personen im Raum – jeder Mensch heizt den Raum so sehr wie eine 100-W-Glühbirne.

Die Anpassung an diese individuellen Situationen übernimmt die Raumtemperaturregelung. Dazu werden Thermostatventile eingesetzt.

Kontakt

Kostenfreie Energie-Hotline der dena: 08000 736 734

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So wird's gemacht: Filmbeiträge zu einfachen Energiesparmaßnahmen.