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Heizungsregelung.

- Heizsystemoptimierung
Die im Kessel erzeugte Wärme will gut verteilt sein. Die Heizungsregelung organisiert die Wärmeverteilung. Eine moderne Regelung berücksichtigt die Außentemperatur und Ihren Wärmebedarf im Gebäude. Sie gibt dementsprechend vor, wie warm das Wasser sein soll, das die Heizkörper erwärmt. In der Fachsprache heißt dies: Vorlauftemperatur. Viele ältere Heizungsanlagen arbeiten mit einer viel zu hohen Temperatur. Dadurch entstehen unnötige Wärmeverluste.
Weitere Informationen im Filmbeitrag zum Thema.
Das lässt sich regeln.
Die Regelung befindet sich meist in oder an Ihrem Heizkessel und hat folgende Aufgaben:
- Vorlauftemperatur einstellen. – Ihr Heizkessel soll das Heizungswasser nicht stärker erhitzen als nötig, und zwar abhängig von der Außentemperatur. Bei wärmerer Witterung reicht eine niedrigere Vorlauftemperatur aus. Das spart Energie und verringert die Wärmeverluste im Leitungsnetz.
- Heizkessel regeln. – Ältere Kessel können ihre Temperatur nicht an den Bedarf anpassen. Dies kann nur über komplettes Ein- oder Ausschalten geregelt werden. Neuere Geräte können ihre Temperaturen entsprechend regulieren und sparen dadurch Energie.
- Pumpenleistung anpassen. – Die Regelung schaltet die Heizungspumpen bei Bedarf ein oder aus. Neuere Pumpen können – an den Bedarf angepasst – mit einer geringeren Leistung betrieben werden, z. B. wenn nur wenig Heizungswasser benötigt wird. Aber auch nachts schaltet die Regelung die Pumpe herunter. All das spart Strom beim Antrieb der Pumpen.
- Warmwasser bereitstellen. – Auch die Warmwasserbereitung wird von der Regelung gesteuert. Dadurch kann die Laufzeit Ihres Brenners optimiert werden.
Nachtabsenkung lohnt sich...
... und spart Energie. Tagsüber sollte die Raumtemperatur 19 - 20 °C betragen. Nachts kann die Temperatur 4 °C niedriger sein. Geben Sie daher bei modernen Regelungen einfach die Zeit ein, wann es kühler und wann es wieder warm werden soll.
