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Rohrleitungen Dämmen.
Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen „zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen“ im unbeheizten Bereich gedämmt werden. Hausbesitzer, die das eigene Ein- oder Zweifamilienhaus bewohnen, sind von dieser Regelung zwar meist ausgenommen, trotzdem ist die Dämmung sehr zu empfehlen. Sie ist einfach einzubauen, kostengünstig und spart eine Menge Energie. Schauen Sie einmal nach, wie es in Ihrem Keller um die Dämmung der Heizungsrohre bestellt ist!
Weitere Informationen im Filmbeitrag zum Thema.
Einfach und kostengünstig.

- Gut dämmen – nichts verschenken
Die nachträgliche Dämmung vorhandener Heizungsrohre ist nicht schwierig. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie dies schnell und einfach selbst erledigen. Für die Rohre können Sie vorgefertigte Dämmschläuche aus dem Baumarkt oder von Ihrem Installationsbetrieb einsetzen. Dabei handelt es sich um Schaumstoffrohre, die einmal der Länge nach aufgeschlitzt, und einfach um die Heizungsleitungen herumgelegt werden. Sie brauchen nur ein scharfes Messer zum Zurechtschneiden. Als Faustregel der Dämmdicke gilt: mindestens etwa so groß wie der Rohrdurchmesser, besser aber doppelt so stark.
Rohre richtig dämmen.
Dämmen Sie die Rohre einzeln! Sonst kann es passieren, dass Vor- und Rücklaufleitung Wärme austauschen.
Für Pumpen, Armaturen, Ventile und sonstige Einbauten gibt es speziell geformte Dämmschalen. Ein Fachbetrieb kann Rohrleitungen und Einbauten fachgerecht dämmen. Das minimiert die Verluste, und Sie haben im Anschluss ein optimal gedämmtes Verteilernetz.
Empfehlungen für Dämmstärken.
| Innendurchmesser | Mindestdämmschicht *) |
|---|---|
| 35 bis 100 mm | ≥ Innendurchmesser |
| bis 22 mm | ≥ 20 mm |
| 22 bis 35 mm | ≥ 30 mm |
*) bei einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK
