dena-Sanierungsstudien.

Bericht zum dena-Modellvorhaben "Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus"

Mit dem „Modellvorhaben Effizienzhäuser“ zeigt die dena anhand von Best-Practice-Beispielen bereits seit 2003, wie das vorhandene Einsparpotenzial im Gebäudebereich gehoben werden kann. Der nun vorliegende Bericht umfasst die 5. Projektphase des Modellvorhabens mit dem Titel „Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus“, die 2011 gestartet wurde. Mit dieser Projektphase soll überprüft werden, mit welchen Konzepten der Weg zum Gebäudestandard der Zukunft im Wohngebäudebereich beschritten werden kann.

Die Dokumentation der Ergebnisse belegt, dass die zentralen und anspruchsvollen Kriterien des dena-Projekts „Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus“ über sehr unterschiedliche Kombinationen von Gebäudehülle und Anlagentechnik erreichbar sind. Der Ansatz der technologieoffenen Rahmenbedingungen hat sich bewährt. Der Einsatz der fossil betriebenen Anlagen (je ein BHKW bzw. Gas-Brennwertkessel) zeigt, dass die Anforderungen auch mit konventionellen Energieträgern zu erreichen sind. Wegen der primärenergetischen Anforderungen hat sich allerdings in den allermeisten Projekten eine Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien durchgesetzt.

Typische Effizienzhausstandards im dena-Modellvorhaben

Im dena-Projekt „Modellvorhaben Effizienzhäuser“ hat die dena seit mehr als zehn Jahren hocheffiziente energetische Sanierungen begleitet, um anspruchsvolle Energiestandards zu definieren und daraus wirtschaftlich tragfähige Empfehlungen abzuleiten. Rund 400 Gebäude wurden nach den neuesten energetischen Erkenntnissen saniert und auch neu gebaut, darunter etwa 330 Wohngebäude und mehr als 70 Nichtwohngebäude. Eine Auswertung der gemessenen Energieverbräuche der Wohngebäude ergab eine Energieeinsparung von durchschnittlich etwa 80 Prozent.

Die im Bericht zu typischen Effizienzhausstandards zusammengefassten Ergebnisse basieren auf den Gebäudedaten von insgesamt 315 Wohngebäuden, davon 133 Ein- und Zweifamilienhäuser und 182 Mehrfamilienhäuser. Es werden die wesentlichen energetischen Eigenschaften der Effizienzhausstandards im Überblick dargestellt. Dazu gehören:

  • Gesamtbilanz der Gebäude: Transmissionswärmeverlust, Endenergie- und Primärenergiebedarf.
  • Bauteile der Gebäudehülle: Einsatzhäufigkeit der Dämmstoffe, Dämmstoffstärken und Verglasungsarten.
  • Anlagentechnik: Verteilung der Wärmeerzeuger, Einsatz von Photovoltaik und Gebäudelüftung.

dena-Umfrage: Bauherren wünschen sich fachmännische Begleitung auch nach der Sanierung

Bauherren wünschen sich auch nach der Fertigstellung ihres Effizienzhauses eine professionelle Begleitung beim Betrieb ihrer Lüftungs-, Heizungs- und Photovoltaikanlage. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena). So halten 86 Prozent der Vermieter und 66 Prozent der selbstnutzenden Eigentümer eine professionelle Begleitung beim Betrieb der Technik im ersten Jahr nach der Sanierung für wichtig oder sehr wichtig. Denn nur wer die Haustechnik richtig bedienen und kontinuierlich an den eigenen Bedarf anpassen kann, schöpft alle Effizienzpotenziale aus und verbessert das Wohnklima.

„Mit der Übergabe des sanierten Hauses an den Eigentümer endet leider oft auch die fachliche Begleitung. Die Bewohner eines Effizienzhauses sind dann mit der neuen Technik auf sich allein gestellt. Die dena empfiehlt daher sowohl Bauherren als auch Fachleuten, die kompetente Begleitung im Betrieb bereits von Anfang ein-zuplanen. Das steigert nicht nur die Energieeffizienz sondern auch die Kundenzufriedenheit“, sagt Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der dena.

dena-Umfrage: Eigentümer und Mieter von Effizienzhäusern schätzen Einführung in ihre neue Haustechnik

Fachleute sollten sich nach energetischer Sanierung mehr Zeit nehmen, um Heizung, Lüftung und Co. zu erklären

Eine energetische Sanierung verändert nicht nur das Erscheinungsbild eines Hauses, sondern auch die im Haus eingebaute Anlagentechnik. Nur wenn Bewohner diese richtig bedienen und kontinuierlich an ihren Bedarf anpassen, können Effizienzpotenziale komplett ausgeschöpft und das Wohnklima verbessert werden. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat in einer Umfrage untersucht, welche Bedeutung die Bewohner von Effizienzhäusern einer Einführung in die Anlagentechnik von Heizungs-, Lüftungs- und Solaranlagen beimessen. Das Ergebnis ist eindeutig: 96 Prozent der selbstnutzenden Eigentümer und 73 Prozent der Mieter halten eine solche Einführung für wichtig oder sehr wichtig.

„Eine energetische Sanierung sollte nicht mit dem Einbau der technischen Komponenten enden“, sagt Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der dena. „Damit Bewohner die Einsparpotenziale ausschöpfen können, ist es wichtig, ihnen die neue Heizungs-, Lüftungs- oder auch die Solaranlage zu erklären und sie vor allem auch stetig an ihre Bedürfnisse anzupassen. Das steigert nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch die Kundenzufriedenheit.

Knapp zwei Drittel der Befragten, die eine Einführung in die Haustechnik erhielten, profitierten von einem persönlichen Gespräch vor Ort. Im Fall der Mieter führte dies überwiegend der Vermieter oder die Hausverwaltung. Hauseigentümer erhielten die Informationen eher von Handwerkern und Mitarbeitern des Anlagenanbieters. Etwa die Hälfte der Mieter, die eine Einführung erhielten, bekam ausschließlich oder ergänzend ein Merkblatt zur Haustechnik.

Die Qualität der Einführungen in die Haustechnik wird unterschiedlich beurteilt: Jedoch ordnen sie 80 Prozent der Eigentümer und 73 Prozent der Mieter als hilfreich ein. Kritisiert werden oftmals die mangelnde Zeit des Experten für das Gespräch und die Komplexität der Materie. Die dena empfiehlt deshalb, die Einführung in die Haustechnik als Leistung in den Vertrag aufzunehmen. Generell sind die Befragten aber überwiegend zufrieden mit ihrer Technik.

dena-Umfrage: Zufriedenheit und Wohnkomfort in energetisch sanierten Einfamilienhäusern des dena-Modellvorhabens Effizienzhäuser.

dena-Umfrage zeigt: Rund 94 Prozent der Effizienzhaus-Sanierer würden ihre Modernisierungsmaßnahmen weiterempfehlen.

Bewohner von Effizienzhäusern sind sehr zufrieden mit den umgesetzten Effizienzmaßnahmen und loben die hohe Wohnqualität. Das belegt eine Umfrage, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Sozialforschung GmbH (BIS) unter selbstnutzenden Eigentümern von Effizienzhäusern durchgeführt hat.

So würden 94 Prozent der Einfamilienhausbesitzer die umgesetzten Modernisierungsmaßnahmen weiterempfehlen. Ungefähr die Hälfte der Bewohner gibt an, dass sich ihr gesundheitliches Wohlbefinden im sanierten Effizienzhaus im Vergleich zu vorher verbessert oder deutlich verbessert hat. Bei rund 40 Prozent der Bewohner ist zudem die Belastung durch bestehende Pollenallergien deutlich zurückgegangen.

„Die dena-Umfrage spiegelt die Erfahrungen von zahlreichen Effizienzhaussanierern und ihren Familien wider – repräsentativ für rund 150 Ein- und Zweifamilienhäuser, die im dena-Modellvorhaben saniert wurden“, so Ulrich Benterbusch, Geschäftsführer der dena. „Die Ergebnisse zeigen, dass eine energieeffiziente Modernisierung zu einer deutlich höheren Wohnqualität und damit zu einer hohen Lebensqualität beiträgt.“

dena-Verbrauchsstudie: Verbrauchsauswertung energieeffizienter Gebäude

Die dena-Verbrauchsstudie zeigt: Bei energetischen Sanierungen wird die geplante Einsparung auch in der Praxis erreicht

Die dena-Studie zur „Verbrauchsauswertung energieeffizienter Gebäude“ zeigt, dass bei energetischen Sanierungen die Resultate in der Regel auch mit der Planung übereinstimmen. Untersucht wurde der Energieverbrauch von 63 hocheffizient sanierten Wohngebäuden, bei denen eine Energieeinsparung von durchschnittlich 80 Prozent angestrebt worden war.

Die Studie bietet damit eine systematische und wissenschaftlich fundierte Grundlage in der bisher nur von Einzelbeispielen dominierten Diskussion über das Energiesparpotenzial energetischer Sanierungen. Sie zeigt deutlich: Die energetische Gebäudesanierung trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasen und Energiekosten bei. Die Studie beruht auf dem dena-Modellvorhaben Effizienzhäuser, in dem seit 2003 mehr als 350 Wohngebäude hocheffizient saniert werden.

Für die Auswertung wurden die Energieverbrauchsdaten der fertiggestellten und bereits über mehrere Heizperioden bewohnten Gebäude erhoben und analysiert. Es wurde untersucht, ob der geplante energetische Standard in der Praxis erreicht wird und wie groß die tatsächliche Einsparung beim Energieverbrauch ist. Das Ergebnis: Im Mittel konnte der Energieverbrauch von 223 auf 54 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr reduziert werden. Diese Einsparung von 76 Prozent entspricht recht gut den geplanten, vorab berechneten 80 Prozent Energieeinsparung.

dena-Sanierungsstudie Teil 1: Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierung im Mietwohnungsbestand.

Effizienzhaus in Kiel

Die dena-Sanierungsstudie Teil 1 untersucht die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen im Mietwohnungsbestand bei stark sanierungsbedürftigen Häusern, von Vorkriegsbauten bis hin zum 70er-Jahre-Wohnblock. Das Ergebnis: Die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern rechnet sich – sowohl für Vermieter als auch für Mieter.

Demnach kann der Energiebedarf bei Gebäuden, die ohnehin saniert werden müssen, ohne Mehrbelastungen für Mieter oder Vermieter um rund 75 Prozent gesenkt werden. Selbst eine Einsparung von 80 Prozent, was den Klimaschutzzielen der Bundesregierung für 2050 entspricht, würde nur eine geringe Mieterhöhung  nach sich ziehen. Steigen die Energiepreise weiter an, ist auch diese Variante warmmietenneutral. Die Studie basiert auf dem dena-Modellprojekt „Niedrigenergiehaus im Bestand“, in dem rund 350 Wohngebäude hocheffizient saniert wurden.

 Die Studie ist auch in Englisch verfügbar. (499 KB)

dena-Sanierungsstudie Teil 2: Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierung in selbstgenutzten Wohngebäuden.

Eigentümer von sanierungsbedürftigen Einfamilienhäusern können die Mehrkosten für energetische Maßnahmen über die Energieeinsparung refinanzieren. Die zur Einsparung einer Kilowattstunde Wärmeenergie notwendige Investition liegt unter den Kosten, die Hausbesitzer für Wärme aus Heizöl oder Gas zahlen müssten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die die Wirtschaftlichkeit energetischer Gebäudesanierungen in modernisierungsbedürftigen Ein- und Zweifamilienhäusern untersucht hat.

Wie hoch die Kosten für eine energieeffiziente Sanierung im Einzelfall ausfallen, ist abhängig davon, wie energieeffizient das Haus nach der Sanierung sein soll – je besser der Energiestandard, desto mehr Geld muss ein Eigentümer aufwenden. Doch die Investition lohnt sich: „Die dena-Studie zeigt, dass sich der hocheffiziente Energiestandard „Effizienzhaus 70“, der einem Energieverbrauch von etwa fünf Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr entspricht, für den Eigentümer rentiert“, erläutert dena-Chef Stephan Kohler. „Rechnet man die energetischen Sanierungskosten auf die eingesparte Heizenergie um, kostet jede eingesparte Kilowattstunde 7,1 Cent. Demgegenüber steht schon heute ein durchschnittlicher Energiepreis von 8 Cent pro Kilowattstunde – Tendenz steigend“, so Kohler weiter.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung "Energiesparende Sanierungen rechnen sich".

Bericht zum dena-Modellvorhaben "Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus"

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Typische Effizienzhausstandards im dena-Modellvorhaben

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dena-Umfrage: Monitoring in energetisch sanierten Gebäuden

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Umfrage: Zufriedenheit mit der Haustechnik und ihre Bedienbarkeit in energetisch sanierten Gebäuden

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Umfrage: Zufriedenheit und Wohnkomfort in energetisch sanierten Einfamilienhäusern des dena Modellvorhabens Effizienzhäuser.

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dena-Verbrauchsstudie: Verbrauchsauswertung energieeffizienter Gebäude

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dena-Sanierungsstudie Teil 1: Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierung im Mietwohnungsbestand.

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dena-Sanierungsstudie Teil 2: Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierung in selbstgenutzten Wohngebäuden.

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dena-Portale zu energieeffizienten Gebäuden

geea.

Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) ist ein Zusammenschluss aus Vertretern aus Industrie, Forschung, Handwerk, Planung, Energieversorgung und Finanzierung.

Energieeffiziente Kommune

Energie- und Klimaschutzmanagement für Städte und Gemeinden: Von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Effizienzhaus

Effizienzhäuser anschauen, Bau- und Sanierungsexperten finden und Effizienzhaus-Gütesiegel ausstellen.

Kompetenzzentrum Contracting

Zentrale Informations-Plattform zum innovativen Energiesparmodell Contracting für öffentliche Gebäude.

Die Energieeffizienz-Experten

In der Datenbank finden Sie spezialisierte Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Die Hauswende

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