Brennwertkessel

Zentralheizungssystem mit Solarenergie und Warmwasserbereitung
Grafik Zentralheizungssystem mit Solarenergie und Warmwasserbereitung

Sehr viel Energie können Sie sparen, indem Sie alte Öfen und Heizkessel ersetzen. In einigen Ein- oder Mehrfamilienhäusern gibt es noch Konstanttemperaturkessel, auch Standardheizkessel genannt, die den Brennstoff nur ungenügend nutzen und deshalb als überholt gelten.

In vielen Fällen können alte Heizungsanlagen gegen moderne, hoch effiziente Brennwertkessel ausgetauscht werden. Auch Niedertemperaturkessel kommen noch gelegentlich zum Einsatz, z.B. bei Holzpelletkesseln.

Tipps für die Installation

Die Installation des Heizkessels, des Abgasstranges und der Brennstoffleitungen für Öl oder Gas sollten Sie auf jeden Fall einem Fachmann überlassen, ebenso die Inbetriebnahme und Abnahme. Damit Sie möglichst lange ungetrübte Freude an Ihrer neuen Heizung haben, sollte sie einmal im Jahr durch eine Fachfirma gewartet werden. Lassen Sie sich bei der ersten Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung für die Heizungsanlage einschließlich der Regelungstechnik aushändigen.

Brennwertkessel verbrauchen rund 10 Prozent weniger Brennstoff

Brennwertkessel nutzen auch die Abwärme im Abgas aus und benötigen rund 10 Prozent weniger Brennstoff als Niedertemperaturtechnik. Die Mehrkosten für einen Gas-Brennwertkessel gegenüber gebräuchlichen Niedertemperaturkesseln betragen etwa 300 bis 800 Euro. Weitere Kosten können für die Abgasanlage entstehen.

Brennstoffzelle

So funktioniert eine Brennstoffzelle. [Quelle: Initiative Brennstoffzelle]

Brennstoffzellengeräte liefern effizient Wärme und Strom. Die neue Technologie nutzt den im Erdgas enthaltenen Wasserstoff elektrochemisch und spart dabei gegenüber Brennwertgeräten und Strombezug aus dem Netz mindestens ein Drittel Energie und CO2 ein.

Brennstoffzellen werden in der Regel mit einem Brennwertgerät, das die Spitzenlast abdeckt, und einem Speicher kombiniert. Voraussetzung für die Installation ist ein vorhandener Erdgasanschluss. Verschiedene Leistungsklassen von Brennstoffzellen stehen für den Neubau und den Gebäudebestand zur Verfügung. So lässt sich ein veralteter Gaskessel einfach durch ein Brennstoffzellengerät ersetzen. Zudem gibt es am Markt Beistelllösungen, die direkt neben einer vorhandenen Heizungsanlage installiert werden können.

Brennstoffzellengeräte werden derzeit noch in geringen Stückzahlen produziert und befinden sich in der Markteinführungsphase. Durch entsprechende Förderung können die Anlagen bereits heute zu Preisen anderer Effizienzsysteme angeboten werden.

Nähere Informationen bei der Initiative Brennstoffzelle (IBZ)

Im dena-Dossier "Energetische Sanierung: Fakten statt Mythen." werden Vorurteile gegenüber der Gebäudesanierung widerlegt.

 Download der Broschüre (640 KB)

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