Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

Thermische Flachkollektoren für die Warmwasseraufbereitung, Quelle: Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES © Ernst Schweizer AG, 8908 Hedingen

Solarthermie als erneuerbarer Energieträger kann sinnvoll mit der Erneuerung des Heizsystems kombiniert werden. Hier eignen sich Gas- oder Öl-Brennwertkessel und Pelletheizungen, die mit einer solarthermischen Anlage zur Warmwasserbereitung (oder zusätzlich zur Heizungsunterstützung – siehe Maßnahmen 7.000 bis 20.000 Euro) ausgestattet werden.

Im Gegensatz zur Photovoltaik, die in Solarzellen die Sonnenstrahlung direkt in elektrischen Strom umwandelt, erwärmen Solarkollektoren mithilfe der Sonne Wasser. Die Wärme der Sonne wird so genutzt, um Bad, Dusche und Küche mit warmem Trinkwasser zu versorgen. Sie sparen über Jahrzehnte hinweg Brennstoff – und das nicht nur im Sommer, sondern auch in den Übergangsmonaten und sogar im Winter. Eine solarthermische Anlage kann in der Regel in den Sommermonaten die Trinkwarmwassererwärmung allein übernehmen – der Heizkessel bleibt aus. Erst wenn in den Herbstmonaten die Sonnenstrahlung nachlässt, wird die Heizung auch wieder für warmes Wasser benötigt. Im Jahresdurchschnitt liefert diese Solaranlage ca. 50 bis 60 Prozent der für die Wassererwärmung benötigten Energie.

Der Einbau einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung ist sinnvoll, wenn:

  • geeignete Dach- oder Fassadenflächen zur Verfügung stehen,
  • die weitgehend unverschattet sind und
  • möglichst in Richtung Südost bis Südwest orientiert sind.

Zur solaren Wassererwärmung werden meist Flachkollektoren eingesetzt. In diesen verlaufen kleine Röhren, die eine Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt. An die Röhren sind Wärmeleitbleche angeschweißt, welche die Wärme aufnehmen und an die Flüssigkeit weiterleiten. Flachkollektoren sind robust und kostengünstig. Bei Vakuumröhrenkollektoren sind die wärmeaufnehmenden Metallröhrchen in Glasröhren untergebracht. Diese Glasröhren stehen unter Vakuum. Dadurch erzielen Vakuumröhrenkollektoren höhere Wirkungsgrade als Flachkollektoren, sind jedoch auch teurer.

Die KfW Bankengruppe fördert den Einbau solarthermischer Anlagen zur Warmwasserbereitung als Bestandteil einer Heizungserneuerung in Wohngebäuden oder im Neubau als Bestandteil eines KfW-Effizienzhauses. Weitere Information auf den Webseiten der KfW.
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/index-2.html

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Einbau thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung in Wohngebäuden im Rahmen des Marktanreizprogrammes (MAP) mit attraktiven Zuschüssen. Weitere Information auf den Webseiten des BAFA:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/index.html

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