Politik

Zwei Projekte für kostenfreie Energieberatung: „Stromspar-Check Aktiv“ und „ZuHause in Berlin“

Private Haushalte können einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig enorme Kosten einsparen. Zwei Projekte fördern aus diesem Grund das Wissen über mögliche Maßnahmen zum energieeffizienten Wohnen und Sanieren von Eigenheimen.

Foto: beermedia

BMU-Förderung für den „Stromspar-Check“

Mit 28,6 Millionen Euro verlängert das Bundesumweltministerium (BMU) seine Förderung für den „Stromspar-Check“, der insbesondere einkommensschwachen Haushalten eine effiziente Energieberatung ermöglichen soll. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Initiative in Münster wurde der Förderbescheid dort von Ministerin Svenja Schulze übergeben. 

Das Projekt umfasste bisher unter anderem die kostenlose Vergabe von Energiesparartikeln, wie LED-Glühbirnen, und wird nun weiter ausgebaut. Im Rahmen des Nachfolgeprojekts „Stromspar-Check Aktiv“ kommen nun noch Nachhaltigkeitsberatungen für einkommensschwache Haushalte hinzu. Dieses Projekt wird vom Deutschen Caritasverband gemeinsam mit dem Verband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands umgesetzt und aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des BMU gefördert.

Berliner Energieberatung für Eigenheimbesitzer

Ein Projekt, das ebenfalls private Haushalte mit einer kostenlosen Energieberatung unterstützen soll, geht im April in Berlin an den Start.

Das Projekt „ZuHaus in Berlin“ wurde von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zusammen mit der Verbraucherzentrale Berlin Eigenheimbesitzer*innen ins Leben gerufen, um eine kostenlose und anbieterunabhängige Beratung zu ermöglichen. Das Ziel: Signifikante Einsparungen beim Energieverbrauch und von CO₂-Emissionen von älteren Ein-und Zweifamilienhäusern im Stadtgebiet zu erwirken. Besitzer können ihre Eigenheime entsprechend von Energieberatern inspizieren lassen und Tipps zum energetischen Sanieren sowie dem richtigen Umgang mit elektrischen Geräten erhalten. 

„ZuHaus in Berlin“ startet in fünf Bezirken 

Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030). Als erster Bezirk wird Charlottenburg-Wilmersdorf die Beratung ab dem 08.04.2019 anbieten, weitere Bezirke und Quartiere folgen. 

Quellen: Pressemitteilungen von: Land Berlin, BMU.